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Drei Jahre Haft für Drogendealer (35)

Handel mit Marihuana im großen Stil Drei Jahre Haft für Drogendealer (35)

Mit insgesamt 23 Kilogramm Marihuana soll er unter anderem in Wolfsburg gehandelt und obendrein Beihilfe zum Drogenhandel geleistet haben. Gestern wurde der 35-jährige Peiner vor dem Landgericht Braunschweig zu drei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt.

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Drogendeals im großen Stil: Weil er mit insgesamt 23 Kilogramm Marihuana auch in Wolfsburg gehandelt haben soll, wurde ein 35-jähriger Peiner (r.) gestern zu drei Jahren und drei Monaten Gefängnis verurteilt.

Quelle: Anna Gröhl

Braunschweig/Wolfsburg. Konkret vorgeworfen wurde dem seit seiner Festnahme in U-Haft sitzenden Peiner, im Zeitraum vom 14. Juni bis zum 12. Juli 2016 insgesamt drei Pakete mit jeweils 3,5, 1,75 und 17,5 Kilogramm Marihuana verkauft und gehortet zu haben, um diese dann an ebenfalls angeklagte Zwischenhändler weiterzugeben.

Der Angeklagte schwieg zum Prozessbeginn und äußerte sich anfangs nicht zu den Vorwürfen. Das aber änderte sich im Laufe des Tages: Während einer Verhandlungspause kam es zu einem Deal zwischen Kammer, Staatsanwaltschaft und Verteidigung. Geeinigt wurde sich darauf, das Strafmaß nicht höher als 3 Jahre und 6 Monate anzusetzen und die Verfolgung der Straftat in Wolfsburg (der Handel von 1,75 Kilo Marihuana) einzustellen - Voraussetzung: Der 35-Jährige legt ein umfangreiches Geständnis ab, was er anschließend durch seine Verteidigerin auch tat.

Auf die Schliche kamen die Ermittler dem Angeklagten durch eine Telefonobservierung, wie einer der drei Polizeibeamten im Zeugenstand berichtete. Seit 1998 lebt der gebürtige Kosovare in Deutschland, er selbst sprach während der Verhandlung von einer „schlimmen Kindheit“, betitelte sich selbst als depressiv und teils paranoid. Doch ein Unschuldslamm ist der Peiner nicht - zwei Jahre saß er bereits wegen gefährlicher Körperverletzung im Gefängnis. In ihrem Plädoyer forderte die Staatsanwaltschaft drei Jahre und sechs Monate Haft, die Verteidigung plädierte auf nur drei Jahre.

Die Kammer verhängte letztendlich eine Freiheitsstrafe von drei Jahren und drei Monaten. Zu Gunsten des Angeklagten sei seine Kooperation und das Geständnis zu werten, hieß es in der Urteilsbegründung.

ag

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