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Dramatische Suche im Wald: Nach Hilferuf herrschte Stille

Barnbruch Dramatische Suche im Wald: Nach Hilferuf herrschte Stille

Stundenlang suchten Feuerwehr, Malteser und Polizei nach einem vermissten Mann im Waldgebiet Barnbruch. Er hatte per Handy selbst um Hilfe gebeten. Erst kurz vor Mitternacht wurde er gefunden.

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Suchaktion im Barnbruch: Ein Mann aus dem Boldecker Land hatte um Hilfe gebeten, war aber über viele Stunden nicht aufzuspüren.

Quelle: Sebastian Bisch

Wolfsburg. Vor einem Rätsel standen gestern Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei. Nach dem Anruf eines Spaziergängers, der sagte, er sei im Waldgebiet Barnbruch umgeknickt und brauche Hilfe, war der Mann stundenlang nicht zu entdecken. Lediglich sein Auto stand verlassen auf einem Waldweg. Bis Redaktionsschluss hatte man den Vermissten aus der Gifhorner Samtgemeinde Boldecker Land nicht gefunden.

Zur Mittagszeit hatte der Spaziergänger den Notruf 112 gewählt. Er sei im Barnbruch so schwer umgeknickt, dass er nicht mehr weiter gehen könne. „Er hat die Feuerwehr angerufen und damit richtig reagiert“, sagt Polizeisprecher Sven-Marco Claus.

Der Anrufer sollte im Waldstück, das gegenüber der Einfahrt zur Mülldeponie Weyhausen liegt, zu finden sein. Doch dort fanden die Einsatzkräfte lediglich das Auto des Mannes. Als er auch nicht mehr übers Handy erreichbar war, wuchs die Sorge. Feuerwehrleute aus dem Landkreis Gifhorn halfen bei der Suche, später auch die Malteser. „Und die Polizei setzte einen Helikopter sowie später auch Hunde ein“, so Claus. Wegen des dichten Blätterdaches habe die Hubschrauberbesatzung aber niemanden entdecken können. Auch Hunde blieben bei der Suche erfolglos.

Waldweg abgesperrt

Waldweg abgesperrt: Am Freitagabend wurde die Suche nach Einbruch der Dunkelheit abgebrochen. Am Samstag soll es weitergehen.

Quelle: Sebastian Bisch

Den Waldweg ins Gebiet, in dem der Vermisste gesucht wurde, hatte die Polizei abgesperrt. Kurz vor Mitternacht fanden Polizeikräfte den 43-Jährigen dann halb im Wasser liegend auf – er wurde von Rettungskräften der Berufsfeuerwehr ins Klinikum gebracht.

Von Kevin Nobs

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