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Stadt Wolfsburg Diskussion über Windräder und Lärmschutz
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Diskussion über Windräder und Lärmschutz
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10:00 03.11.2017
Lärmschutz in Ehmen: Verschwinden soll die Mauer nur zum Teil – in der Erde.   Quelle: Grafik: Stadt Wolfsburg
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Wolfsburg

 Ehmen spielte die Hauptrolle in der jüngsten Bauausschuss-Sitzung im Wolfsburger Rathaus: Die Lärmschutzwand an der Mörser Straße und die Höhe künftiger Windräder auf dem Areal im Westen des Ortes verursachten lange Diskussionen.

Stellvertretend für viele Bürger fragte Gertrud Mende-Zeitner zur Mauer „An der Gärtnerei“: „Müssen wir das hinnehmen?“ Sauer waren fast durch die Bank auch die Politiker, vor allem wegen der ihrer Ansicht nach verfälschenden Darstellung der Pläne vor Baubeginn. „Wir sind auch nicht beglückt“, gestand Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide. Sein Mitarbeiter Peter Albrecht erläuterte allerdings, der Bebauungsplan gebe dem Investor bei der Gestaltung Spielräume. Sprich: Ein Rückbau wäre teuer – für die Stadt. Ortsbürgermeister Peter Kassel (CDU) schimpfte: „Er hat seinen Handlungsspielraum bis aufs Äußerste ausgereizt.“ Erstmal abzuwarten, riet Kristin Krumm (FDP). Denn Albrecht präsentierte eine Grafik, die zeigte, dass die Bauteile zum großen Teil im Boden verschwinden und dann zur begrünten Rückwand der ebenfalls begrünten Carports auf der anderen Seite werden. Mit dem Ortsrat will die Verwaltung am 9. November beraten, wie man den optischen Schaden weiter begrenzen kann. Am Dienstag, 14. November, um 19.30 Uhr werden Bürger in der Mensa informiert.

Beim Thema Windräder deutete sich an, dass die Fraktionen die bisherige Höhenbegrenzung (100 Meter) nicht wie empfohlen aufheben wollen. Die AfD ist sowieso gegen Windkraft-Förderung, die anderen bangen um Raum für Wohnungsbau und Folgen für Anwohner. Gerhard Chrost (BUND) mahnte: „So ersetzen wird den Auspuff der E-Mobil-Autos nur durch die Schornsteine der Kohlekraftwerke.“

Von Andrea Müller-Kudelka

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