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Disko-Razzia: Woher stammt das Bargeld?

Wolfsburg Disko-Razzia: Woher stammt das Bargeld?

Auch eineinhalb Jahre nach der spektakulären Anabolika-Razzia in der Diskothek Nachtschicht sind die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft nicht beendet.

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Razzia in der Ex-Diskothek: Vor anderthalb Jahren flog der Anabolika-Handel nach einer großen Razzia auf. Doch die Ermittlungen in diesem Fall sind noch nicht abgeschlossen.

Quelle: Foto: Archiv

Noch ist zum Beispiel nicht klar, wann gegen den früheren Betreiber (damals 47) Anklage erhoben wird - und was die Ermittler ihm alles vorwerfen.

Bei der Großrazzia im Juli 2012 waren nicht nur die Nachtschicht, sondern unter anderem auch das Wohnhaus des Disko-Betreibers im bayerischen Ingolstadt durchsucht worden. Dort fand die Polizei unter anderem eine Harley-Davidson, Club-Insignien der Hells Angels - und 850.000 Euro in bar.

Die sind offenbar auch ein Gründe dafür, dass es immer noch keine Abschlussentscheidung über die Anklageerhebung vor dem Landgericht gibt. Woher stammt das viele Bargeld, was wurde legal verdient, was durch Anabolika-Geschäfte - „solche Vermögensermittlungen brauchen Zeit“, sagt Birgit Seel, Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Sie rechne dennoch mit einem Verfahrensabschluss in den nächsten Wochen.

In den Augen der Ermittler galt der Disko-Betreiber als Kopf des Anabolika-Handels. Gegen seinen damaligen Betriebsleiter (30) war bereits im Oktober Anklage wegen illegalem Handel mit Kokain, Marihuana und Anabolika erhoben worden.

Noch hat das Landgericht aber keinen Termin für die Verhandlung anberaumt.

fra

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