Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 0 ° Schneeregen

Navigation:
Disco-Schüsse: Täter weiter flüchtig

Erpressung von Schutzgeld? Disco-Schüsse: Täter weiter flüchtig

Nach den Schüssen auf den 35-jährigen Türsteher der Vorsfelder Diskothek „Dance-Club“ verfolgt die Polizei jetzt eine Reihe von Spuren.

Voriger Artikel
Damit der Verkehr rollt: Sechsspurige Dieselstraße!
Nächster Artikel
Amphibienschutz: Keine Bebauung am Alten Teich!

Rabenbergstraße: Die durchsuchten Wohnungen waren leer, der Einsatz des SEK-Kommandos verlief ohne Erfolg.

Quelle: Photowerk

„Wir gehen zahlreichen Hinweisen nach“, sagt Polizeisprecher Sven-Marco Claus. Details wolle man aus ermittlungstaktischen Gründen nicht nennen.

Nach den Schüssen am frühen Sonntagmorgen in der Straße An der Meine (WAZ berichtete) hätten die Ermittler mittlerweile eine ganze Reihe von Zeugen befragt; auch das zunächst in Lebensgefahr schwebende Opfer konnte erstmals vernommen werden.

Welchen Spuren die Polizei nachgeht, sagt sie aus taktischen Gründen bisher nicht. Allerdings: Mutmaßungen, Hintergrund der Bluttat könnte einen Fall von Schutzgelderpressung sein, seien falsch. Sven-Marco Claus: „Solche Gerüchte kommen im Milieu immer wieder schnell auf. Wir gehen zurzeit aber nicht davon aus, dass etwas da dran ist.“

Der 35-Jährige war am Sonntag früh vor der Discothek nieder geschossen worden, am Nachmittag stürmte ein schwer bewaffnetes SEK die Wohnungen zweier möglicher Verdächtiger am Rabenberg - allerdings wurde niemand angetroffen, der oder die Täter sind weiter flüchtig.

Voriger Artikel
Nächster Artikel