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Stadt Wolfsburg Dieter Grimm mit Hoffmann-Preis ausgezeichnet
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Dieter Grimm mit Hoffmann-Preis ausgezeichnet
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00:03 30.04.2018
Hoffmann-von-Fallersleben-Preis für Dieter Grimm (Mitte): Kurt Schuster (v.l.), Bärbel Weist, Heribert Prantl und Gerhard Döpkens gratulierten. Quelle: Britta Schulze
Wolfsburg

Seit 2000 wird der von der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg gesponserte Preis im Zwei-Jahres-Rhythmus vergeben, diesmal entschied sich die siebenköpfige Jury mit dem 80-jährigen international renommierten Juristen aus Berlin für einen Mann, der – wie einst Hoffmann-von-Fallersleben – für eine funktionierende Verfassung streitet.

Begrüßt wurden die Gäste der Feierstunde zunächst musikalisch vom Vokalensemble ARTonal, dann vom Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse, Gerhard Döpkens. Er und die folgenden Redner, Bürgermeisterin Bärbel Weist im Auftrage der Stadt, und Präsident Dr. Kurt Schuster von der Hoffmann-von-Fallersleben-Gesellschaft, bestätigten die weise Entscheidung der Jury. „In schwierigen Zeiten zählt die Kraft des Denkens und der Analyse“, sagte Weist. Dr. Schuster richtete mahnende Worte in Richtung Brüssel. „In einer fernen Zentrale finden auch ungeliebte Auswüchse statt.“

Laudator: „Grimm wäre auch ein guter Bundespräsident geworden“

Die Laudatio für den Preisträger hielt Jurist und Redakteur (Süddeutsche Zeitung) Prof. Heribert Prantl. Wie Preisträger Grimm wertete auch Prantl die Verfassung und die verankerte Pressefreiheit als höchstes Gut. Grimm, den Rechtswissenschaftler und ehemaligen Bundesverfassungsrichter, bezeichnete Prantl nicht nur als gute Wahl für den Hoffmann-Preis: „Er wäre ganz sicher auch ein wunderbarer Bundespräsident geworden.“

Grimm dankte mit herzlichen Worten für die Ehrung, erinnerte schmunzelnd an seine ersten Begegnung mit Hoffmann: „Ich habe lange in der Hoffmann-von-Fallersleben-Straße in Frankfurt gewohnt.“ Den Dichter selbst würdigte Grimm: „Er wäre heute ein großer Europäer.“

Von Burkhard Heuer

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