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Die tödlichen Messer-Attacken: Täter schuldunfähig?

Wolfsburg Die tödlichen Messer-Attacken: Täter schuldunfähig?

Das Jahr 2013 endete mit zwei Bluttaten. Erst erstach ein 33-Jähriger in Detmerode den Freund seiner Mutter, dann tötete ein 32-Jähriger in Barnstorf seine Ex-Freundin - auch mit einem Messer. Die Ermittlungen dauern an. Alles dreht sich um die Frage der Schuldfähigkeit.

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Tatort Detmerode: Auch hier kam es zu einer tödlichen Messerattacke - die Ermittlungen laufen noch.

„Beide Männer werden derzeit von psychiatrischen Sachverständigen begutachtet“, sagte Birgit Seel, Sprecherin der Staatsanwaltschaft, auf WAZ-Anfrage. In wenigen Wochen sollen die Ermittlungen abgeschlossen sein. „Nach Eingang der Gutachten wird die Abschlussentscheidung ergehen“, so Seel.

Von den Einschätzungen der Psychiater hängt für die Männer viel ab. Sollten die Gutachten von verminderter Schuldfähigkeit ausgehen - psychisch oder durch Alkohol bedingt -, wird die Staatsanwaltschaft von vornherein die Unterbringung in der geschlossenen Therapie fordern. Beide Fälle werden wohl zur Schwurgerichtskammer des Landgerichts angeklagt.

Die beiden Tötungsdelikte hatten Bestürzung ausgelöst. Zuerst erstach an Heiligabend ein Wolfsburger (33) in der Theodor-Heuss-Straße (Detmerode) den 45-jährigen Lebensgefährten seiner Mutter - mit einem 30 Zentimeter langen Küchenmesser! Vorausgegangen war offenbar ein heftiger Streit. Alle Beteiligten waren alkoholisiert.

Der zweite Fall ereignete sich dann am 28. Dezember in Barnstorf. Dort tötete ein 32-Jähriger aus Sachsen-Anhalt seine Ex-Freundin (ebenfalls 32) offenbar mit einem 20-Zentimeter-Küchenmesser. Er will Erinnerungslücken und am Tatort einen unbekannten schwarzen Mann gesehen haben.

Beide Männer sitzen weiter in Untersuchungshaft.

rpf

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