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Die nächste Absage: Keiner will die AfD

Wolfsburg Die nächste Absage: Keiner will die AfD

Die AfD hat in Wolfsburg offensichtlich ein Problem: Keiner will sie bei sich haben. Zum zweiten Mal flog die Partei jetzt kurzfristig aus einer angemieteten Gaststätte - mit Verweis auf „politische Neutralität“.

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Wirbel um die AfD: Die zweite Gaststätte hat die Partei jetzt wieder ausgeladen – mit Verweis auf „politische Neutralität“.

Quelle: Uwe Zucchi

Doch Kreisverbandsvorsitzender Thomas Schlick gibt sich kämpferisch: „Wir werden uns nicht aus unserer eigenen Stadt fernhalten lassen.“

Erst kam die Absage der VfL-Gaststätte am Elsterweg, jetzt die der Gaststätte des Kleingartenvereins Schäferbusch - von den Vereinen wurden die Pächter jeweils zur politischen Neutralität angehalten.

In Wolfsburg findet die AfD nicht statt - kann das der richtige Umgang mit der rechtspopulistischen Partei sein? Natürlich nicht, sagen die Bundestagsabgeordneten Günter Lach (CDU), Achim Barchmann (SPD) und Pia Zimmermann (Linke) übereinstimmend - natürlich müsse sich die Politik der inhaltlichen Auseinandersetzung stellen. Aber, und auch darin sind sich die drei Politiker einig: Ob Gastwirte der AfD ihre Räume zur Verfügung stellten, sei einzig und allein deren Bier.

Das sieht Vorsitzender Wolfgang Strijewski vom Gaststättenverband Dehoga ganz genauso: „Jeder Wirt hat bei sich das Hausrecht.“ Auch er sei für die inhaltliche Auseinandersetzung mit der AfD - „das heißt aber noch lange nicht, dass ich die in meinem Haus sehen will“. Es sei eher Sache der Politik und der Stadt, wo man sich mit der Alternative für Deutschland auseinandersetzen wolle - „vielleicht ja in einem städtischen Freizeitheim“.

AfD-Chef Schlick wundert sich, „warum das Neutralitätsgebot immer erst allen einfällt, wenn die AfD den Raum bucht“ und nie bei CDU oder SPD. Nun gehe die Suche weiter, Schlick: „Selbstverständlich wird es AfD-Veranstaltungen in Wolfsburg geben.“

fra

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