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„Die Verwaltung nimmt die Bedenken der Bürger ernst“

Die WAZ sprach mit Oberbürgermeister Mohrs „Die Verwaltung nimmt die Bedenken der Bürger ernst“

Das Verkehrskonzept Südost, das Oberbürgermeister Klaus Mohrs, aktuell in verschiedenen Ortsteilen vorstellt, ist in aller Munde.

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Klaus Mohrs: „Wir werden hoffentlich eine Lösung erreichen, mit der beide Ortsteile gut leben können.“

Quelle: Archiv

Wolfsburg. Die Neuhäuser protestieren gegen die Verlegung der L 290, die Reislinger sind dafür. Die Hehlinger fürchten Rückstaus durch das neue Mega-Baugebiet und die Nordsteimker machen sich ebenfalls Sorgen.

Die WAZ sprach mit Klaus Mohrs über das Verkehrskonzept und den Umgang mit Ängsten.

Wie beurteilen Sie die Kritik aus einigen Ortsteilen an der Verkehrsplanung?

Zunächst einmal war es mir wichtig, dass wir vor der Entscheidung den Bürgern unsere Lösungsvorschläge vorstellen und ihre Meinung einholen. Die Verwaltung nimmt die Bedenken sehr wohl ernst. Vor allem aber sind die Bürger-Stimmen auch eine wichtige Entscheidungsgrundlage für die Ortsräte und vor allem auch für die Ratsmitglieder. Wichtig ist, dass wir die beste Lösung für die betroffenen Ortsteile finden, die Anwohner und Anlieger möglichst wenig beeinträchtigt.

Wie kann man versuchen, die vielen unterschiedlichen Vorstellungen unter einen Hut zu bekommen?

Was nicht funktioniert, ist, dass alle Last von einem Ort in den anderen geschoben wird. Eine umfassende Verkehrsberuhigung durch bauliche Maßnahmen wird es in keinem Ort zulasten der anderen Orte geben. Wohl aber müssen wir den Verkehr so lenken, dass ein Verkehrsfluss Richtung VW-Werk möglich ist.

Wie kann das funktionieren?

Das geht unseres Erachtens nur über die Achse Zollstraße/ Dieselstraße. Letztlich ist der St.-Annen-Knoten leistungsfähiger als die Einmündungen der Reislinger Straße sowie der Nordsteimker Straße. Das heißt aber nicht, dass deshalb keiner mehr über die Nordsteimker Straße fährt. Wir gehen davon aus, dass dort entlang weiterhin rund 23.000 Autos fahren, genauso viele wie künftig auch über die Zollstraße. Eine noch höhere Belastung der Nordsteimker Straße allerdings würde am Berliner Ring zu Problemen führen.

Was ist mit einer möglichen Verschwenkung der L 290?

Zu der Frage, ob es eine Ortsumfahrt östlich von Reislingen geben soll oder die Zollstraße auf ihrer bisherigen Streckenführung ausgebaut wird, werden wir die Bedingungen und Auswirkungen beider Varianten darstellen. Dann muss die Politik entscheiden. Wir werden hoffentlich eine Lösung erreichen, mit der beide Ortsteile gut leben können.

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