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Stadt Wolfsburg Die Suche nach dem Meer in Redondela
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Die Suche nach dem Meer in Redondela
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12:00 13.03.2018
Ankunft in Redondela: Als erstes fallen den Pilgerinnen die Eisenbahnviadukte auf, die mitten durch die Stadt führen. Quelle: privat
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Wolfsburg/Gifhorn/Spanien

Neues Land, neues Glück. Dieser Spruch beschreibt am besten, wie ich mich bei der Ankunft in Tui gefühlt habe. Zwar waren die Einheimischen in Portugal alle sehr nett, allerdings konnte ich selten ein Wort verstehen, weil sie konsequent portugiesisch sprachen. In Spanien erhoffte ich mir eine Besserung, schließlich ist Spanisch meine Muttersprache.

Am Sonntag fahren die Busse nur sporadisch

Unsere erste Station in Spanien war O Porriño. Dorthin wollten wir von Tui aus mit dem Bus fahren. Allerdings war Sonntag, an diesen Tagen fahren Busse und Züge nur sporadisch – und manchmal auch gar nicht. Auf die Frage nach einem Busfahrplan antworteten die Einheimischen stets freundlich, dass der Bus in den nächsten zehn Minuten auf jeden Fall ankomme. Stattdessen warteten Kristin und ich mehrere Stunden auf der Veranda eines Hauses klatschnass im Regen auf den Bus.

Endlich angekommen in O Porriño, einer kleinen Industriestadt, empfing uns schlechtes Wetter. Und wir mussten in unserer nächsten Herberge – wie konnte es anders sein – auf eine Heizung erneut verzichten. Lustigerweise trafen wir auch hier wieder auf die Tschechen, die uns in Valenca die Heizung weggeschnappt hatten.

Ankunft und Aufbruch in der Dunkelheit

Am nächsten Tag mussten wir gegen 8 Uhr die Herberge verlassen. Draußen war es noch immer dunkel, weshalb wir schlussendlich kaum etwas von O Porriño sahen. Bei unserer nächsten Station sollte das aber anders sein.

In Redondela schien die Sonne und es war endlich wieder warm. Das erste, was wir sahen, waren die Eisenbahnviadukte, die mitten durch die Stadt führen. Im Reiseführer wurde uns empfohlen, das Meer aufzusuchen, das weniger Kilometer von der Stadt entfernt sei. Was wir nicht wussten: Die Gezeiten machen den Pilgern gerne mal einen Strich durch die Rechnung, denn Ebbe und Flut sind dort sehr ausgeprägt. Statt des Meers sahen Kristin und ich gestrandete Boote und jede Mengen Algen. Wir gingen also mehrere Kilometer weiter, bis es vor einem großen Tor nicht mehr weiterging. Das wahrscheinlich schönste Fleckchen Redondelas war privatisiert und für Touristen nicht zugänglich.

Wir lachten über so viel Pech, gingen zurück zur Herberge – und trafen dort nicht nur die Tschechen wieder, sondern auch den Koreaner und den Italiener. Zu der Truppe stieß noch eine Frau aus Gran Canaria und eine Deutschen – die mit uns kurioserweise nur auf Englisch sprach. Und uns erwartete die erste Nacht, in der Kristin und ich ausnahmsweise nicht frieren sollten.

Von Michaela Gebauer

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