Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Stadt Wolfsburg Täter schlug fast überall zu
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Täter schlug fast überall zu
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:25 17.04.2018
Enormer Schaden: Seit einem Jahr werden immer wieder Autos im Stadtgebiet mit Kleber massiv beschädigt. Quelle: Archiv
Anzeige
Wolfsburg

Es ist einfach nicht zu fassen: Schon wieder hat es am Wochenende Kleber-Attacken auf Autos gegeben. 30 Taten registrierte die Polizei auf dem Klieversberg und im Eichelkamp (WAZ berichtete). Seit vergangenem April hat es ein Unbekannter offenbar gezielt auf Volkswagen abgesehen. Inzwischen gibt es 300 Fälle nahezu im gesamten Stadtgebiet, den Gesamtschaden beziffert die Polizei auf 500.000 Euro.

Sogar in Tiefgaragen

Die Serie begann Ende April 2017 im Rathenauplan und in der Bebelstraße in der Innenstadt. Sogar in Tiefgaragen in der Sauerbruchstraße und der Rothenfelder Straße waren damals Autos mit Kleber beschmiert worden. Ein Jahr später lässt sich feststellen, dass der Unbekannte nahezu im gesamten Stadtgebiet zugeschlagen hat. So hatte es beispielsweise Mitte November 20 Fälle in Neuhaus und Danndorf gegeben. Erst vor gut einem Monat waren Autos in Reislingen und Heiligendorf betroffen und in der Nacht von Freitag auf Samstag traf es 30 Wagen in den Stadtteilen Klieversberg und Eichelkamp.

Fast überall gab es Probleme: Die Fähnchen zeigen die Bereiche, in denen es zu Kleber-Attacken kam, die dunkleren Stadtteile waren besonders betroffen. Quelle: Jens Putzlocher (Montage)

„In 90 Prozent aller Fälle handelt es sich um Volkswagen“, sagt Polizeisprecher Sven-Marco Claus. Das legt den Schluss nahe, dass das Motiv in einem Zusammenhang mit Volkswagen steht. Inzwischen gehen offenbar 300 Fälle auf das Konto des Kleber-Täters. Der Gesamtschaden liegt laut Polizei mittlerweile bei 500.000 Euro. „Wir gehen pro Fall von 2000 Euro Schaden aus. Dieser kann in einzelnen Fällen aber auch höher liegen“, sagt Sven-Marco Claus.

Polizei: „Die Taten laufen geräuschlos ab“

Bereits im vergangenen November hat die Polizei eine eigene Ermittlungsgruppe für die Kleber-Attacken eingerichtet. Auch überregionale Medien hatten damals über die Fälle berichtet. „Die Taten laufen geräuschlos ab. Für Anwohner ist es schwer, mögliche Beobachtungen richtig zu deuten“, sagt Claus.

Bei Verdachtsfällen sollte sofort die Polizei verständigt werden. Diese nimmt Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 05361/46460.

Von Jörn Graue

Der WAZ-Artikel über die Aktion an der Braunschweiger Straße sorgt für Gesprächsstoff. Bisher ist nicht klar, auf wessen Mist die Sache gewachsen ist – aber einige würden es gern gewesen sein.

16.04.2018

„Mit 12.000 Besuchern hat die Frühlings-Landpartie nicht ganz die Erwartungen erfüllt, mit denen wir in diese Veranstaltung gegangen sind.“ Diese Bilanz zog der Veranstalter Rainer Timpe. Er übt vor allem Kritik an fehlender Werbung.

19.04.2018

16 Auszubildende aus der Stadt Gumi in Südkorea begrüßte die Diakonie Wolfsburg am Montag. Die neun Frauen und sieben Männer werden ab September hier Altenpflege lernen. Beide Städte erhoffen sich Vorteile von dieser Zusammenarbeit.

16.04.2018
Anzeige