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Stadt Wolfsburg Die Schüsse von Vorsfelde: Täter stellte sich der Polizei
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Die Schüsse von Vorsfelde: Täter stellte sich der Polizei
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23:22 09.05.2014
Die Schüsse vor der Disco: Der Täter stellte sich gestern im Amtsgericht. Quelle: Archiv
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Dass sich der aus Celle stammende Mann selbst stellte, führt die Polizei auf den hohen Fahndungsdruck zurück. Im Zuge der Ermittlungen hatte ein schwer bewaffnetes Sondereinsatzkommando unter anderem am Rabenberg zwei Wohnungen gestürmt (WAZ berichtete). Die Wohnungen gehörten möglichen Tatbeteiligten, nicht aber dem  Schützen.

Der 33-Jährige (Name der Redaktion bekannt) betrat gestern gegen 9.30 Uhr das Wolfsburger Amtsgericht und erklärte, derjenige zu sein, der am Sonntagmorgen auf einen Türsteher (35) vor dem „Dance-Club“ in Vorsfelde schoss und das Opfer lebensgefährlich verletzte. Daraufhin holten Polizisten den Mann ab und brachten ihn auf die Wache in der Heßlinger Straße. Hier verhörten ihn die Ermittler der Kripo. Polizeisprecher Sven-Marco Claus: „Er gab die Schüsse zu. Doch zu den Hintergründen sagt er nichts.“

Das heißt: Warum die Schüsse fielen, ist nicht bekannt. Ob es um Schutzgelderpressung ging oder sogar eine Art Bandenkrieg tobt, ist unklar. „Die Ermittlungen dauern an, es werden weitere Zeugen vernommen“, so Claus.

Das Opfer befindet sich auf dem Wege der Besserung. Erleichterung beim Chef des „Dance-Club“: „Das ist eine positive Nachricht. Hoffentlich ermittelt die Polizei weitere Beteiligte der Tat.“ Nach WAZ-Informationen sollen an der Bluttat vor der Disko neben dem festgenommenen Mann noch zwei weitere Männer beteiligt gewesen sein.

jes

  • Dieser Text wurde aktualisiert
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