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Stadt Wolfsburg Die Radmuttern an Autos gelöst: Zwei Dutzend Fälle!
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Die Radmuttern an Autos gelöst: Zwei Dutzend Fälle!
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19:00 21.07.2014
Radmuttern an Autos gelöst: Tatort waren vor allem die VW-Parkplätze - aber nicht nur. Quelle: Roland Hermstein
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„Wir raten dazu, vor Fahrtantritt die Radmuttern zu überprüfen“, so Polizeisprecher Sven-Marco Claus - die Sabotageakte durch Unbekannte seien „richtig gefährlich“. Bislang kam es zu zwei Unfällen, weil sich Räder lösten, zum Glück gab‘s keine Verletzten.

Bekannt geworden waren die Sabotage-Akte zunächst auf VW-Parkplätzen (WAZ berichtete), mittlerweile häufen sich die Fälle; mindestens zwei Dutzend zählte die Polizei seit März, auch in der Innenstadt. „Wir vermuten einen Zusammenhang“, so Claus. Perfide: Der oder die Täter bauten sogar Zierblenden ab, entfernten alle Muttern bis auf eine und setzten die Zierblenden wieder auf. Selbst Felgenschlösser stellten kein Hindernis dar.

Eins der Opfer ist VW-Mitarbeiter Michael Schmidt: „In der Werkstatt sagte man mir: Noch zwei Umdrehungen, und die Muttern wären rausgeflogen.“ Das habe ihn „wirklich schockiert“, so der 45-Jährige. Bemerkt hatte er die Sabotage durch ungewöhnlich laute Fahrgeräusche: „Zur Überprüfung reicht es nicht, gegen das Rad zu treten“ - wegen des Fahrzeuggewichts wirke das nach wie vor fest: „Man muss schon den Radmutternschlüssel ansetzen.“

Die Suche nach dem oder den Tätern gestaltet sich schwierig, Claus: „Alle Opfer sollten Anzeige erstatten, natürlich hoffen wir auch auf Zeugen.“

fra

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