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Stadt Wolfsburg Die Polizei schaut zu: Überwachungskameras im Wolfsburger Alltag
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Die Polizei schaut zu: Überwachungskameras im Wolfsburger Alltag
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23:53 10.11.2017
Blick durch die Kamera am Nordkopf: Die Überwachung soll den Bürgern mehr Sicherheit bringen. Quelle: Foto: Roland Hermstein
Wolfsburg

Überwachungskameras gehören mittlerweile zum Alltag: Banken setzen sie ein, Geschäfte und Tankstellen hängen sie ebenfalls auf. Aber auch im öffentlichen Raum gibt es Videoüberwachung, zum Beispiel am Nordkopf. „Sie hilft uns bei der Aufklärung von Straftaten“, erklärt der Wolfsburger Polizeisprecher Sven-Marco Claus.

Manchmal würden Taten sogar verhindert. Denn die Polizei kann von der Dienststelle in der Heßlinger Straße aus die Kameras einsehen. Seit 2007 gibt es eine Videoüberwachung am Nordkopf. Der Grund: „Es gab dort viele Straftaten“, so Sven-Marco Claus. Seitdem die Kameras dort installiert seien, sei diese Zahl stark gesunken.

Aufnahmen werden überschrieben

Der Nordkopf war damals ein heißes Pflaster: Raubüberfälle und Schlägereien, in die vor allem junge Leute verwickelt waren, waren fast schon an der Tagesordnung. Als die Kameras kamen, war es sofort ruhiger. Aber: Nur eine Kamera zeichnet dauerhaft auf, die restlichen übertragen Live-Bilder. Für die Aufzeichnung müssten immer wieder die rechtlichen Grundlagen überprüft werden, sagt Claus. Außerdem werden die Aufnahmen nach einigen Tagen überschrieben.

Täter wurde überführt

Durch die Überwachung am Nordkopf konnte die Polizei schon einige Täter überführen, zum Beispiel einen Schläger, der einem Mann, der am Boden lag, mit voller Wucht mit den Füßen ins Gesicht gesprungen war. Eine Überwachungskamera zeichnete den Übergriff auf, deshalb konnte dem Täter der Prozess gemacht werden.

Aber auch am Bahnhof und am Willy-Brandt-Platz gibt es Kameras. Diese wurden hauptsächlich wegen an- und abreisender Fußball-Fans installiert. In der Volkswagen-Arena gibt es ebenfalls eine Videoüberwachung. Die Qualität der Aufnahmen sei sehr gut, sagt Polizeisprecher Claus. „Auf diese Weise konnten wir zum Beispiel Fußballfans, die Böller geworfen haben, ermitteln.“

Von Sylvia Telge

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