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Die Künstler der „Schlossstraße 8“

Kunstverein Wolfsburg im Schloss zeigt neue Ausstellung: Die Künstler der „Schlossstraße 8“

1959 bezogen die ersten Künstler Räume im Wolfsburger Schloss. Dazu gehören Paul-Kurt Bartzsch, Peter Szaif und auch Heinrich-Heidersberger. Ihnen allen widmet der Kunstverein jetzt eine eigene Ausstellung.

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„Gruppe Schlossstraße 8" : Marcus Körber, Claudia Kayser, Justin Hoffmann und Bernd Rodrian (v.l.) in der neuen Ausstellung des Kunstvereins.
 

Quelle: Britta Schulze

Alt-Wolfsburg.  Das Schloss ist das Zuhause von Kunst und Kultur. Das war nicht immer so.1959 holte die Stadt gezielt Künstler nach Wolfsburg, damit die hier leben und arbeiten. „Das war ein einzigartiger Schritt“, sagt Kunstvereins-Leiter Justin Hoffmann. Und das war die Geburtsstunde der Künstlergruppe „Schlossstraße 8“. An die erinnert die neue Ausstellung des Kunstvereins, am Donnerstag um 19 Uhr ist Eröffnung. Außerdem wird die Schau „Say a Little Prayer“ von Inka Nowoitnick im „Raum für Freunde“ eröffnet.

Werke von zehn Künstlern aus der Gruppe „Schlossstraße 8“, die sich nach der Adresse des Schlosses benannte, stellt Justin Hoffmann in der Ausstellung vor. „Es sind die Künstler, die bei den ersten drei Gruppen-Ausstellungen mitgemacht haben“, erklärt er. Insgesamt gehörten im laufe der Jahrzehnte 18 Künstler zu der Gruppe. Paul-Kurt Bartzsch und Peter Szaif, gehören 1959 zu den Ersten, die kamen. Beide kamen aus Bad Pyrmont. Szaif brachte seine Frau Olga mit, die in der Ausstellung mit Collagen vertreten ist, die durch ihre Farbigkeit an Pop-Art erinnern.

Say a little Prayer

Say a little Prayer: Werke von Inka Nowoitnick im Kunstverein Wolfsburg.

Quelle: Britta Schulze

Auch der Fotograf Heinrich Heidersberger war Mitglied dieser Gruppe, von ihm sind Fotos des Rathauses ausgestellt. Seine Ansicht des Ratssitzungssaales lässt den Raum erhaben und wichtig wirken, so Bernd Rodrian vom Institut Heidersberger. Von Rudolf Mauke sind minimalistische Werke zu bewundern. Weitere Künstler sind: Gustav Kurt Beck, Hans Hirschler, Helga Pape, Jürgen Siems und Gerhard Trommer. Viele Arbeiten kommen aus der Sammlung der Städtischen Galerie, die früh Werke der Gruppe ankaufte. Die Volksbank unterstützt die Ausstellung: „Sie erinnert an die Wurzel der Stadt“, so Direktorin Claudia Kayser.
 

Von Sylvia Telge

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