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Stadt Wolfsburg Die Jägerschaft wehrt sich: „Wir sind gegen die Gänse-Jagd!“
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Die Jägerschaft wehrt sich: „Wir sind gegen die Gänse-Jagd!“
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23:55 12.08.2014
Jäger: In Wolfsburg müssen sie sich aktuell viel Kritik gefallen lassen.
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„Bei uns glühen die Drähte. Anrufer beschimpfen uns, sogar im Supermarkt müssen wir uns Kritik anhören“, sagt Ralph Schräder. Doch die Jägerschaft habe nichts mit der Jagd auf die Gänse zu tun: „Das ist eine Aktion, die allein die Stadt und der Kreisjägermeister zu verantworten haben.“

Als Vorsitzender der Jägerschaft habe er sogar von Anfang an vom Abschuss der Gänse abgeraten: „Das bringt gar nichts außer jeder Menge Ärger. Der Abschuss von ein paar Tieren am Allersee wird das europaweite Gänseproblem nicht lösen.“ Schräder glaubt, dass es intelligentere Alternativen gibt: „Hundeführer mit Jagdhunden könnten die Gänse vergrämen, die DLRG könnte mit ihrem Boot Gruppen auf dem Wasser vertreiben, im Frühjahr könnte eine Ei-Entnahme den Nachwuchs reduzieren.“

Derweil bestätigte die Stadt, dass auch am Detmeroder Teich bereits geschossen wurde - nach WAZ-Informationen am 8. August ab 18 Uhr. Dort seien von 17 Jägern 13, am Allersee von acht Jägern vier Graugänse erlegt worden. Und die Aktion soll fortgesetzt werden. Bis 31. August soll etwa einmal die Woche weiter gejagt werden,

Stadt-Sprecher Ralf Schmidt: „Das Ziel sind nicht große Stückzahlen. Die Bejagung ist als Vergrämungsmaßnahme zu verstehen“ - die Entwicklung der Bestände bleibe abzuwarten.

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Die Zahl der Flüchtlinge nimmt zu: Aktuell leben 459 Asylbewerber in Wolfsburg, bis zum 30. Juni 2015 wird die Stadt voraussichtlich 205 weitere Personen aufnehmen müssen. Ein Teil der Unterkünfte in der Suhler Straße in Westhagen ist fertig und wird wohl diese Woche an den Betreiber „Human Care“ übergeben.

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