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„Die Graugänse sind keine Plage“

Wolfsburg „Die Graugänse sind keine Plage“

Viele Wolfsburger ärgern sich derzeit über Graugänse, die an den Teichen die Wege beschmutzen oder Passanten anfauchen (WAZ berichtete). Sven Ulf Weilharter, Vorsitzender der Tierhilfe, nimmt die Vögel in Schutz - seiner Meinung nach ist die Population gesunken, man könne nicht von einer Plage sprechen.

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Sven-Ulf Weilharter: "Die Graugänse sind keine Plage."

Quelle: Manfred Hensel

Laut Weilharter hat die Zahl der Tiere „stark abgenommen“, vor allem am Allersee, dort gebe es zwar 40 Graugänse, aber an Wochentagen herrsche ja auch wenig Betrieb. Die Vögel würden lediglich ihre Jungen beschützen. Berichte, wonach die Vögel nach Passanten schnappen oder die Wege versperren, hält der Tierschützer für „arg übertrieben“. Solche Behauptungen würden nur den „Hass auf die Graugänse schüren!“ Und für die Verschmutzungen, so Weilharter, sei zumeist wohl eher der Mensch verantwortlich als die Graugänse.

Den Einsatz von Jägern am Allersee (an Teichen in der Innenstadt ist das wegen der Gefährdung von Menschen ohnehin kein Thema) lehnt Weilharter nicht nur generell ab, er hält ihn auch für sinnlos. Der Tierschützer: „Kein Jäger schießt in Wolfsburg eine Graugans, auch nicht nach der Schonzeit, sie sind zu schlau!“

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