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Die Busfahrt endete blutig

Amtsgericht Die Busfahrt endete blutig

Fest steht so viel: Die Busfahrt endete blutig. Doch ob der Angeklagte (24) seinem Kontrahenten in der Linie 205 tatsächlich Faustschläge verpasst hatte oder die beiden Männer im harmlosen Gerangel gestürzt waren, konnte das Amtsgericht bisher nicht klären.

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Schlägerei im Bus: Das Gericht will weitere Zeugen hören.

Nun sollen weitere Zeugen gehört werden. Der unschöne Vorfall ereignete sich am 23. Oktober 2009 in einem WVG-Bus. Zufällig trafen der Angeklagte und seine Freundin (20) dort auf einen weiteren jungen Mann, mit dem die Freundin kurz zuvor Stress gehabt hatte. Unumwunden räumte der Angeklagte ein: „Ich habe mich zu ihm gesetzt, um mit ihm zu reden.“ Irgendwie kam es zu einem Gerangel zwischen den Männern, sie schleuderten im Bus ein wenig hin und her. Zum Schluss hatte das Opfer eine blutige Nase, Prellungen und Schürfwunden. „Das muss passiert sein, als wir gestürzt sind“, so der 24-Jährige.
Eine Version, die bisher nicht so recht entkräftet werden konnte. Sämtliche Zeugen glänzten vor Gericht vor allem durch Erinnerungslücken. Schläge oder gar Tritte wollte plötzlich keiner mehr gesehen haben – auch wenn mehrere der Zeugen bei der Polizei noch recht detaillierte Angaben zum Geschehen gemacht hatten.
Wer nicht erschienen war, war dummerweise der wichtigste Zeuge – das Opfer selbst. Nun soll die Verhandlung zu einem späteren Termin fortgesetzt werden.

fra

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