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Stadt Wolfsburg Die Bundeskanzlerin steht auf Kekse aus Wolfsburg!
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Die Bundeskanzlerin steht auf Kekse aus Wolfsburg!
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20:00 12.02.2019
Die schmecken: Anita (links) und Eleonora Marrone tauften ihre Kekse auf den Namen „Merkele“ – und bekommen Post aus dem Büro von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Quelle: Roland Hermstein
Stadtmitte

Aus dem Büro der Kanzlerin heißt es in einem Brief: „Herzlichen Dank für die wohl schmeckenden Cantuccini.“ Doch Angela Merkel ist nicht wirklich Namensgeberin – „und ich bin übrigens völlig unpolitisch“, betont Eleonora Marrone.

Der Name stammt von schwäbischen Stammgästen

Aber der Reihe nach: Die Geschichte des Namens ist nämlich eine sehr hübsche. So kamen Stammkunden des Vini D’Italia aus dem Schwabenländle und hatten ein Faible für das italienische Mandelgebäckle. „Sie haben die Cantuccini gern gegessen und häufig in ihrem schwäbischen Dialekt gesagt: ,Das müssen wir uns merkele!’“, erzählt Eleonora Marrone amüsiert.

Cantuccine namens „MerkEle“: Bundeskanzlerin Angela Merkel bedankte sich für das Gebäck aus Wolfsburg. Quelle: Roland Hermstein

Und weil sie ihren Keksen, die ihn der Küche des Vini D’Italia in liebevoller Handarbeit produziert werden, schon immer einen eigenen Namen geben wollte, kam die zündende Idee: Warum die Kekse nicht „Merkele“ nennen? Dann aber mit groß geschriebenem E in der Mitte, denn das „Ele“ am Ende von Merkele.

Antwort aus dem Büro der Kanzlerin

Doch wer „Merkele“ hört, denk natürlich unweigerlich an die Bundeskanzlerin! „Deshalb haben wir ihr einen netten Brief geschrieben, ob wir den Namen nutzen dürfen und ihr ein paar Kekse mitgeschickt.“ Und prompt gab’s Antwort aus dem Büro der Kanzlerin: „Mit dem Namen (...) bringen Sie eine besondere Wertschätzung für die Bundeskanzlerin zum Ausdruck“, heißt es darin. Frau Merkel habe sich sehr darüber gefreut, heißt es weiter, und „der Zuspruch tue gut“. Als Dank gab es eine Autogrammkarte von Angela Merkel. Und Marrones haben auf „Merkele“ jetzt auch ein Namenspatent.

Die Karte der Kanzlerin möchten die Marrones in ihrem Weinlokal aufhängen. „Ich hätte ja nie gedacht, dass unser Brief überhaupt gelesen oder gar beantwortet wird“, lacht Eleonora Marrone. Aber bei Cantuccini aus Wolfsburg konnte die Kanzlerin einfach nicht widerstehen.

Von Claudia Jeske

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