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Stadt Wolfsburg Wirbel um neue Treppe
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Wirbel um neue Treppe
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07:00 08.08.2018
Treppe statt Rampe: Bei der Sanierung eines Wohnhauses im Kurt-Schumacher Ring 3 wurde der Zugang zu den Mülltonnen erschwert – die Anwohner ärgern sich über den „Schildbürgerstreich“. Quelle: Sebastian Bisch
Detmerode

Das versteht niemand: Vor der Sanierung des Wohnhauses im Kurt-Schumacher-Ring 3 gab es einen barrierefreien Zugang zu den Mülltonnen. Jetzt sind die Häuser zwar moderner und schicker, aber Bewohner erreichen die Abfallcontainer nun über eine Treppe – die alte Rampe gibt es nicht mehr. Die Mieter sind sauer. VWI reagiert darauf und bietet einen Gesprächstermin an.

Es gibt es zwar noch eine schmale Rampe, aber die führt über einen langen Umweg zu den Mülltonnen. „Das ist ein echter Schildbürgerstreich“, ärgert sich Bewohner Dieter Dube. „Gemeinsam mit dem zuständigen Kundenbetreuer und unserem Gärtnereimeister wollen wir die getroffenen Maßnahmen erläutern und prüfen, ob wir Verbesserungsmöglichkeiten für unsere Kunden schaffen können“, sagt Volkswagen-Immobilien-Pressesprecher Tobias Fruh.

Grund für die neue Treppe seien rechtliche Auflagen, die VWI bei der Umgestaltung berücksichtigen musste. „Um vorhandene Höhenunterschiede auf dem Gelände auszugleichen, mussten die Wegeführung angepasst und in Einzelbereichen auch Stufen verbaut werden.“ Das ist im Kurt-Schumacher-Ring 3 der Fall.

Sieben lange Jahre dauerte die Sanierung der Wohnhäuser rings um die Hausnummer 3. Und während des Treppenbaus machten die Anwohner VWI auf die Treppe ohne Rampe aufmerksam. „Wir haben wie die Weltmeister geredet, aber nichts ist passiert“, schimpft Gerd Kreft.

Die neue Treppe hat eine glatte Oberfläche und kein Geländer, an dem man sich festhalten könnte. Das ist schlecht – gerade für ältere und gehbehinderte Bewohner. Edith Globisch (92) ist schön böse gestürzt. „Das ist richtig gefährlich“, sagt Tochter Bärbel Stötzer. Dieter Dube befürchtet, dass weitere Stürze folgen: „Bei Regen, Frost oder wenn Laub drauf fällt, ist es spiegelglatt.“ In dem Haus wohnen auch Rollstuhlfahrer, wie der Sohn von Heidemarie Ab del Fattah. Auch die haben Probleme, die Mülltonnen zu erreichen. „Der Umweg, den sie fahren müssen, ist lang. Vor der Sanierung war es besser“, sagt sie.

Die Treppe sei nicht das einzige Ärgernis, sagen die Bewohner. Vor dem Wohnhaus solle ein Spielplatz entstehen – direkt vor dem Schlafzimmer eines Mieters...

Von Sylvia Telge

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