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Detmerode: Neue Brücke über Braunschweiger Straße

Ortsrat: Stadt stellt erste Pläne vor Detmerode: Neue Brücke über Braunschweiger Straße

Aufatmen gestern Abend im Detmeroder Ortsrat: Oliver Iversen, Geschäftsbereichsleiter Straßenbau der Stadt Wolfsburg, stellte erste Pläne für eine neue Brücke zwischen Detmerode und Westhagen über der Braunschweiger Straße vor. Aber: „Baubeginn ist nicht vor Ende 2018. Und die Bauarbeiten dauern ein Jahr.“

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Wird neu gebaut: Die abgerissene Brücke zwischen Detmerode und Westhagen soll ersetzt werden.

Quelle: Kevin Nobs

Detmerode. Natürlich waren die Ortsratsmitglieder mit diesem Zeitplan nicht zufrieden - zumal die Brücke bereits im Oktober 2015 abgerissen wurde und der Ortsrat seitdem auf einen raschen Neubau drängt. „Die Brücke wird vermisst und gebraucht“, betonte Ortsbürgermeister Ralf Mühlisch (SPD). „Kommt es während der gesamten Bauzeit zu Verkehrsbehinderungen“, wollte CDU-Fraktionssprecher Stefan Kanitzky wissen. Iversen konnte ihn beruhigen: „Nein, der Verkehr kann weiter fließen.“ Allerdings werde die Durchfahrtshöhe begrenzt: „Busse kommen vermutlich hindurch, Laster nicht.“ Das Millionenprojekt soll einen langlebigen Stahlbetonrahmen bekommen und 3,50 Meter breit werden (bisher: 2,80 Meter). Einstimmig gab der Ortsrat der Vorlage grünes Licht.

Weiteres Thema war ein behindertengerechter Zugang zum Einkaufszentrum in Detmerode. Susanne Deimel, Behindertenbeauftragte der Stadt, sprach sich gegen eine Fahrstuhllösung aus: „Zu teuer, zu viel Randale, zu aufwändig und was passiert, wenn nachts jemand stecken bleibt?“ Das sahen die Politiker anders: „Es gibt doch auch woanders Fahrstühle“, gab Bastian Michel (Familienpartei) zu bedenken. Alexander Ring (CDU) betonte: „Heute hat doch jeder ein Handy dabei und kann im Notfall die Feuerwehr rufen.“ Als Alternative sei eine Rampenlösung im Gespräch, so Mühlisch.

Einen Hilferuf startete Brigitte Fischer in der Einwohnerfragestunde: Die Stadt wolle die Stadtteilbibliothek schließen - „das darf der Ortsrat nicht zulassen!“ Das werde er auch nicht, versprach Ralf Mühlisch. Er habe einen Sachstandsbericht angefordert und warte auf ein Gespräch mit Stadträtin Iris Bothe zu diesem Thema.

bis

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