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Detmerode: Fahrstuhl fürs Einkaufszentrum?

Treppe für viele Menschen ein Problem Detmerode: Fahrstuhl fürs Einkaufszentrum?

Wer mit dem Bus zum Detmeroder Einkaufszentrum fährt, muss erst einmal Treppen steigen. Gegen diesen alten Missstand kämpft der Ortsrat seit vielen Jahren. In seiner Sitzung am Mittwoch, 10. Mai (19 Uhr, Bürgerbegegnungsstätte am Detmeroder Markt) beantragt er erneut, die Erreichbarkeit des EKZ barrierefrei zu gestalten.

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Bushaltestelle unterm Einkaufszentrum: Nur Treppen führen hoch zum Detmeroder Markt. Der Ortsrat setzt sich für Barrierefreiheit ein.

Detmerode. Das Problem besteht auf beiden Straßenseiten. „Da gehört entweder ein Fahrstuhl oder eine Rolltreppe hin“, sagt Ortsbürgermeister Ralf Mühlisch (SPD). Junge Leute hätten mit dem Auf und Ab am Einkaufszentrum vielleicht keine Probleme, ältere Generationen aber schon. Die Crux laut Mühlisch: „Als Detmerode gebaut wurde, waren hier alle Leute jung und dynamisch.“ Das habe sich Jahrzehnt für Jahrzehnt geändert.

Das Dilemma kennt auch Natalia Keller aus dem Geschäft „Blumen von Larissa“. Oft beobachtet sie durchs Schaufenster Leute, die sich mit Rollator oder Kinderwagen die Stufen hoch quälen. „Wenn ich das sehe, gehe ich raus und helfe“, sagt Keller. Schräg gegenüber ist der Toto-Lotto-Laden. Mitarbeiterin Beate Knigge weiß: „Ein Fahrstuhl wäre eine große Erleichterung für viele Menschen.“ Zumal die ebenerdigen Wege ins Einkaufszentrum derart weite Umwege seien, dass sie schlicht niemand wahrnehme. Auch Gerda Hanesch (78) nicht, die zwar kein Rollator braucht, aber auch nicht mehr allzu gut zu Fuß ist. „Ich fahre immer mit dem Bus ins Einkaufszentrum. Ein Fahrstuhl zusätzlich zur Treppe wäre schön“, sagt die Rentnerin.

Trotz des neuerlichen Antrags im Ortsrat weiß Ortsbürgermeister Mühlisch: Das kostet natürlich eine Menge Geld...“ Aber den neuerlichen Versuch sei es Wert.

kn

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