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Detmerode: Demo gegen die AfD

Wolfsburg Detmerode: Demo gegen die AfD

Friedlicher Protest gegen die AfD: Am Donnerstag demonstrierten rund 50 Wolfsburger auf dem Detmeroder Markt gegen eine AfD-Infoveranstaltung. Die fand in der benachbarten Bürgerbegegnungsstätte statt.

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Friedlicher Protest: Rund 50 Wolfsburger demonstrierten gestern gegen eine Info-Veranstaltung der AfD in der Bürgerbegegnungsstätte in Detmerode.

Quelle: Photowerk (bas)

Für Demo-Veranstalter Alfred Hartung vom Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten steht die AfD vor allem für Fremdenfeindlichkeit. „Wir hingegen wollen, dass Flüchtlinge in unsere Gesellschaft integriert werden.“ Das habe schon einmal funktioniert: „Vor vielen Jahren im Ruhrgebiet“, so Hartung. Er warnte davor, Flüchtlinge nicht zu integrieren: Dann drohten „Gegengesellschaften“ und „Lohndrücker“.

Ruthild Tillmann vom Detmeroder Kreis der Flüchtlingshelfer lud Interessierte ein, am 14. April in die Detmeroder Flüchtlingsunterkünfte zu kommen: „Dann kann man die Wohncontainer besichtigen.“ Ortsbürgermeister Ralf Mühlisch freute sich, „dass der Protest friedlich funktioniert und dass so viele gekommen sind.“ Auch Pia Zimmermann, Bundestagsabgeordnete der Linken, lobte das Engagement der Demonstrierenden.

Zufrieden war auch die Polizei: „Alles friedlich“, sagte ein Sprecher der WAZ. Man habe die Demo vom Eingang der Bürgerbegegnungsstätte auf den Detmeroder Markt verlegen müssen: „Vorschrift der Stadt.“

Und die AfD? Deren Sprecher Thomas Schlick hatte schon im Vorfeld gesagt, er finde diese Proteste „undemokratisch“. Man solle sich lieber mit Sachfragen auseinandersetzen.

bis

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