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Dessauer Straße: Der geplante Abriss verzögert sich

Vergabeverfahren sehr komplex Dessauer Straße: Der geplante Abriss verzögert sich

In Sachen Abriss der Hochhäuser an der Dessauer Straße tut sich bislang noch nichts. Ursprünglich sollten im März die Bagger anrollen. Das Vergabeverfahren für die Abrissarbeiten dauert laut Neuland-Sprecherin Janina Thom jedoch länger als erwartet.

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Später als geplant: Der Abriss der Hochhäuser an der Dessauer Straße in Westhagen hat anders als vorgesehen noch nicht begonnen.

Quelle: Sebastian Bisch

Westhagen. Es ist ein riesiges Projekt und in seinen Dimensionen mit dem Wohnprojekt „Neue Burg“ in Detmerode vergleichbar. Allein 5,4 Millionen Euro soll der Abriss der Hochhäuser an der Dessauer Straße mit insgesamt 208 Wohnungen kosten, bevor dann 2019 ein modernes Wohnquartier auf der freien Fläche entstehen soll. Doch der Beginn des Abrisses, der ursprünglich für März vorgesehen war, verzögert sich. „Die Planungen haben rechtzeitig begonnen und nun ist das Projekt doch komplexer als erwartet und dauert deshalb länger“, sagt Neuland-Sprecherin Janina Thom.

Derzeit läuft das Vergabeverfahren für die schrittweisen Abbrucharbeiten - und nimmt mehr Zeit in Anspruch als zunächst angenommen. Erst wenn dieses abgeschlossen ist, steht fest, wann der umfangreiche Rückbau an der Dessauer Straße beginnt. „Die Maßnahme ist schon allein aufgrund des riesigen Gebäudes extrem komplex und es ergeben sich viele Abhängigkeiten im Zuge des Abbruchs“, betont Janina Thom.

Die Vorbereitungen für den bevorstehenden Abriss liefen bereits Ende Februar auf Hochtouren. Zahlreiche Geschäfte und Einrichtungen, wie zum Beispiel Stadtteilbüro, Mütterzentrum und Integrationszentrum, mussten ihre angestammten Flächen in der Passage am Einkaufszentrum verlassen, weil eine notwendige Sicherheitszone für den Abriss eingerichtet wurde (WAZ berichtete). Für die meisten war es ein kurzer Umzug: Sie wechselten auf die andere Seite der Passage.

joe

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