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Derby-Randale: Eintracht-Fan verurteilt

Wolfsburg Derby-Randale: Eintracht-Fan verurteilt

Zu sieben Monaten auf Bewährung ist ein 27-Jähriger Fan von Eintracht Braunschweig verurteilt worden. Bei der Partie des VfL gegen die Eintracht hatte es am 5. Oktober 2013 reichlich Randale und Ausschreitungen gegen die Polizei gegeben - sechs Gästefans waren zuvor bereits verurteilt worden.

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Braunschweig-Fans in der VW-Arena: Vor dem Derby im Oktober 2013 kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Eintracht-Anhängern und der Polizei.

Quelle: Archiv

Schweren Landfriedensbruch und versuchte gefährliche Körperverletzung warf die Staatsanwaltschaft dem 27-Jährigen vor. Er gehörte zu einer Gruppe Braunschweiger Anhänger, die vor Anpfiff offenbar eine Polizeisperre durchbrechen wollte, um den VfL-Fanmarsch aufzumischen. Es kam zu heftigen Auseinandersetzungen, die Polizei setzte Reizgas ein - und der 27-Jährige schleuderte seine Bierflasche in Richtung der Beamten, wie auch Videoaufnahmen zeigen.

Es tue ihm „aus Herzen leid“, versicherte der Angeklagte dem Gericht. Er sei kein Hooligan, nie und nimmer habe er es auf Randale abgesehen gehabt; der Flaschenwurf sei eine unüberlegte Reaktion gewesen, nachdem er Reizgas abbekommen habe.

Seine Geschichte klang nicht einmal unglaubwürdig, wie auch Richterin und Staatsanwalt befanden. Aber: „Dann hätten Sie sich nicht in der ersten Reihe der Fans aufhalten sollen, wo es ehesten Konflikte gibt“, hielt ihm die Richterin vor. Sechs MitTäter hatten bereits Strafbefehle akzeptiert, nur der 27-Jährige legte Einspruch ein: Weil er im öffentlichen Nahverkehr beschäftigt ist, braucht er ein blütenweißes Führungszeugnis. Damit ist erst einmal Essig: An der Strafe führe kein Weg vorbei, machte ihm das Gericht klar. Darauf zog der Angeklagte seinen Einspruch gegen den Strafbefehl zurück, es bleibt bei den sieben Monaten.

fra

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