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Der mysteriöse Pizza-Fall: Viele Fragen blieben ungeklärt

Wolfsburg im Gericht Der mysteriöse Pizza-Fall: Viele Fragen blieben ungeklärt

Ende des Pizza-Prozesses vor dem Amtsgericht. Um einen Schuldspruch wegen Betrugs kam der 35-jährige Chef einer kleinen Pizzeria gestern zwar herum - das Verfahren wurde eingestellt. Aber der Angeklagte muss 1200 Euro Geldauflage zahlen; genau so viel waren ihm im Strafbefehl auferlegt worden.

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Worum ging es? Eine 28-Jährige hatte den Chef der kleinen Pizzeria in der City wegen Betrugs angezeigt: Er habe sie als Aushilfe im November 2012 zwei Wochen lang im Laden schuften lassen; von den vereinbarten gut 750 Euro aber habe sie keinen Cent gesehen.

Alles falsch, konterte der Angeklagte bereits im ersten Verhandlungstermin (WAZ berichtete). Tatsächlich sei der Frau bereits am ersten Probe-Arbeitstag schlecht geworden; sie habe sich übergeben und sei nie wieder gesehen worden. All dies habe sich zudem bereits im September und nicht erst im November ereignet.

Weitere Zeugen sollten gestern Licht ins Dunkel bringen, was allerdings nur bedingt gelang. Die Schwester der 28-Jährigen sagte aus: Ja, sie habe ihre Schwester tatsächlich in der Pizzeria arbeiten sehen und ihr auch eine Pizza abgekauft. Zwei Mitarbeiter des gastronomischen Betriebs wiederum bestätigten die Darstellung des Chefs: Die Aushilfe sei maximal eine Stunde lang da gewesen und dann verschwunden. Daran wollten sie sich überraschend genau erinnern können, obwohl der eher unbedeutende Vorfall ein Jahr zurück lag.

Wer gelogen hatte, blieb formal ungeklärt. Letzten Endes wurde das Verfahren eingestellt. Dabei erklärte sich der Angeklagte bereit, 1200 Euro Geldauflage zu zahlen. Genau die Summe, die im ursprünglichen Strafbefehl ausgeworfen worden war...

fra

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