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Der VfL ist gerettet: Fans sind erleichtert

Wolfsburg: Grillfest an der Arena Der VfL ist gerettet: Fans sind erleichtert

Der VfL Wolfsburg bleibt in der ersten Fußball-Bundesliga - aber es muss sich etwas ändern. Das sehen auch die Fans so. Sie haben schon konkrete Vorstellungen, was passieren muss, damit die Wölfe in der nächsten Saison nicht wieder in Abstiegsnot geraten.

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Erlösung nach dem überstandenen Abstiegskampf: Die Freude über den Klassenerhalt ist bei den VfL-Fans riesengroß. Viele sind sich jedoch einig, dass sich beim Fußball-Bundesligisten jetzt einiges ändern muss.

Quelle: Tim Schulze

Wolfsburg. Für Michael Böttcher von den Schlemmerbrüdern steht fest: „Bei der Abwehr muss man ansetzen. Da sollte sich der VfL unbedingt verstärken.“ Spieler wie Philipp Wollscheid hätten nicht das gebracht, was man sich gewünscht hätte. Aber auch im Sturm sieht Böttcher Nachholbedarf. „Der VfL kann nicht allein auf Mario Gomez setzen, wenn der verletzungsbedingt ausfällt, muss es andere Spieler geben, die Tore schießen.“ Aber der Kassenwart der Schlemmerbrüder erwartet auch, dass die Spieler Leidenschaft auf dem Platz zeigen. Und: „Wer gehen will, soll gehen.“ Hängepartien wie beim abgewanderten Julian Draxler würden nur für Unruhe sorgen.

100 Prozent kämpfen und Leidenschaft - das hat Lothar Hilmer in der vergangenen Saison vermisst. „Ich habe oft nicht gesehen, dass die Spieler den Ernst der Lage erkannt haben“, bedauert der Gründer und Vorsitzende des Fanclubs „Aller-Ohre-Wölfe“, der selbst 30 Jahre Fußball gespielt hat. Das müsse sich ändern. Aber der VfL müsse sich außerdem in der Sommerpause verstärken. „Für unsere Offensive müssen wir unbedingt etwas machen“, so Hilmer.

Sören Henke sieht noch woanders Verbesserungsbedarf: „Die Führungsebene muss wieder ein einheitliches Bild in der Öffentlichkeit abgeben“, sagt der Vorsitzende der „Meilenwölfe“. Ex-Trainer Dieter Hecking und Ex-Manager Klaus Allofs gaben für ihn ein einheitliches Bild ab, dass die beiden gehen musten, bedauert er. Ob der neue Manager Olaf Rebbe die nötige Erfahrung bei Neuverpflichtungen mitbringe? Henke hat da seine Zweifel. Sein Tipp, wo sich der VfL verstärken sollte: bei den Innenverteidigern, aber auch im Sturm. Doch Henke sieht auch Positives in der Mannschaft: „Die Kampfbereitschaft war da, die wurde aber spielerisch nicht abgerufen.“

So oder so können sich die Fans jetzt vom Abstiegskampf erholen. Am Dienstagabend trafen sich zahlreiche Anhänger an der VW-Arena, um bei einem Grillfest zu feiern.

syt

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