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Der Stromausfall: Wie kam es zum Blackout?

Wolfsburg Der Stromausfall: Wie kam es zum Blackout?

Auch drei Tage nach dem größten Stromausfall in der Geschichte Wolfsburgs geht im VW-Werk die Suche nach der Ursache für den technischen Defekt weiter.

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Das VW-Kraftwerk: Vier Generatoren fielen plötzlich aus.

Quelle: Boris Baschin

In der Stadt läuft wieder alles völlig normal, der eingerichtete Krisenstab habe „reibungslos und effizient funktioniert“, so Stadt-Sprecherin Elke Wichmann.

Am Samstagvormittag versagten zunächst vier Generatoren des VW-Kraftwerks. Ein fehlerhafter Trennschalter zwischen VW-Werk und dem öffentlichen Netz führte dann anschließend zu einem Stromausfall in vielen Stadtteilen. 30.000 Haushalte waren ohne Strom, bei VW stand die Produktion still.

Aber weshalb fielen die Generatoren aus? Seit gestern nehmen Energieexperten den Vorfall unter die Lupe. „Alle Beteiligten forschen nach der Ursache“, so LSW-Sprecherin Birgit Wiechert. Die LSW wertet unzählige Daten aus, um herauszufinden, wie stark die Leitungen ausgelastet waren - die Suche nach dem Fehler, der zum Blackout führte.

Auch bei Privatleuten gab es offenbar finanzielle Schäden durch den Stromausfall. Bei Erwin Fartorius war die Gefriertruhe das Problem: „Alles taute an“, erzählt Fartorius. „Wer kommt für den Schaden auf?“ Die Verbraucherschutzzentrale rät, sich bei dem Netzbetreiber (hier LSW Netz) nach der Rechtsgrundlage zu erkundigen. Ist die Ursache leichte oder grobe Fahrlässigkeit, müsse der Betreiber ab einem Schaden von 30 bis 5000 Euro dafür aufkommen, bei höherer Gewalt allerdings nicht.

Kleine Beobachtung: Als während des Stromausfalls nichts mehr ging, funktionierten die Parkautomaten immer noch einwandfrei - sie verfügen über Solarzellen...

üt

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