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Stadt Wolfsburg Der „Storchflüsterer“ aus Wolfsburg: 20 Junge schlüpften im Sommer
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Der „Storchflüsterer“ aus Wolfsburg: 20 Junge schlüpften im Sommer
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00:16 10.09.2016
20 neue Jungstörche sind geschlüpft: Ulrich Fritzsche kümmert sich um den Storchennachwuchs in Wolfsburg. Quelle: Roland Hermstein
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Ulrich Fritzsche (69) aus Ehmen kennt sie alle, egal ob Jungstorch oder Elterntier. Im Sommer war er fast täglich unterwegs und hat die Wolfsburger Störche in ihren Nestern in Velstove, Warmenau, Brackstedt, Hehlingen, Vorsfelde, Fallersleben, Weyhausen, Osloß und im Ilkerbruch beobachtet, beringt und wenn nötig sogar versorgt. „Der Storchenbeauftragte ist Georg Fiedler, da er allerdings für die komplette Region Braunschweig zuständig ist, unterstütze ich ihn“, so der Rentner.

So machte er sich fast jeden Tag auf den Weg und stellte sicher, dass es der jungen Brut gut geht. „Einige Jungstörche mussten im Artenschutzzentrum Leiferde erst aufgepäppelt werden, viele von ihnen haben es geschafft und sind nun kräftig genug, um sich auf den Weg nach Süden zu machen“, weiß Fritzsche. Nur zwei Wochen, nachdem die Jungstörche fliegen können, starten sie schon zur mehrwöchigen Reise bis hin nach Afrika.

Wenn möglich, werden alle Jungtiere beringt, so kann Fritzsche im nächsten Jahr feststellen, ob die Wolfsburger Störche wieder zurück nach Wolfsburg kommen. Tatkräftig unterstützt wird er dabei von den Feuerwehren, besonders aus Fallersleben und Vorsfelde.

Ein Storch ist ihm besonders ans Herz gewachen. „Ein Tier bezieht schon seit 19 Jahren sein Nest in Wolfsburg, zurzeit an der Mülldeponie in Fallersleben. Ihn habe ich nach meinem Enkel Jonas benannt“, sagt Fritzsche. Er hofft, dass „Jonas“ im nächsten Jahr wiederkommt, dann werde 20. Jubiläum gefeiert.

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