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Demokratie-Zentrum: Das Netzwerk wächst

Bericht im Rathaus Demokratie-Zentrum: Das Netzwerk wächst

Seit Gründung 2011 hat das Zentrum Demokratische Bildung Wolfsburg rund 300 Workshops, Vorträge und andere Veranstaltungen durchgeführt - sowie bundesweit sein Netzwerk verknüpft. Im Bürgerdiensteausschuss berichtete Leiter Reinhard Koch von der Arbeit gegen Rechtsextremismus.

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Aufklärungsarbeit über Rechtsextremismus: Das Zentrum Demokratische Bildung führt zahlreiche Veranstaltungen in Wolfsburg durch.

Quelle: caro fotoagentur/a.bastian

Wolfsburg. Neueste Aktivitäten: Ab Montag sind zwei Ausstellungen zum Thema in der Carl-Hahn-Schule (BBS I) zu sehen, parallel läuft eine Projektwoche. „Wenn junge Leute sich des Themas annehmen ist das besser, als wenn ein altbackener Pädagoge mit dem erhobenen Zeigefinger kommt“, sagt Koch. In Wolfsburg gebe es „sehr, sehr gute Netzwerke“ und viele junge Leute, die sich einbringen wollen. Ein neuer Beirat für Opfer rassistischer Gewalt schließe einen „weißen Fleck in Niedersachsen“; und noch bis 2019 läuft das vom Familienministerium geförderte Programm „Seitenwahl“. Es soll Radikalisierung vorbeugen sowie Beratung für Aussteiger oder Angehörige bieten.

Mit Schulen, Vereinen, Gewerkschaften und anderen Institutionen arbeiteten acht Mitarbeiter und Honorarkräfte schon zusammen. „Wir haben auch Konzepte für die Ausbildung von Pädagogen entwickelt“, so Koch. Insgesamt sei die Nachfrage „so groß, dass wir fast nicht hinterherkommen“.

Lob gab‘s von Antina Schulze (SPD) und Günter Lach (CDU), Vorsitzender im Bürgerdienste-Ausschuss: „Die Aufklärungsarbeit ist von enormer Wichtigkeit.“ Prof. Dr. Winfried Bernhardt (AfD) kritisierte, dass Linksextremismus und Islamismus nicht berücksichtigt würden. „Wir tauschen uns mit Kollegen aus, die die Salafismus-Szene beobachten. Es gibt viele Schnittstellen und Parallelen, zum Beispiel bei der Beratung von Angehörigen“, sagte Koch. Als Projektträger müsse man sich aber für einen Bereich entscheiden.

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