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Dauerregen: Feuerwehren und THW im Einsatz-Marathon

Wetter Dauerregen: Feuerwehren und THW im Einsatz-Marathon

Einsatz-Marathon für Feuerwehren und THW in Wolfsburg: Dutzende Keller liefen voll und mussten leer gepumpt werden.

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Auch das THW war im Dauereinsatz.
 

Quelle: THW

Wolfsburg.  Dabei hatte die VW-Stadt noch Glück im Unglück – in Hildesheim und im Harz drohte die große Katastrophe. Wolfsburger Einsatzkräfte rückten auch zu diesen Brennpunkten aus.

Land unter in halb Niedersachsen. Und obwohl auch die Wolfsburger Feuerwehren seit Dienstagabend dutzende Keller in der Stadt leer zu pumpen hatte, kam Wolfsburg nach dem Dauerregen noch halbwegs glimpflich davon. Andernorts drohte die Situation zu eskalieren, und darum rückten starke Kräfte von THW und Feuerwehren aus Wolfsburg zur Unterstützung nach Hildesheim und in den Harz aus, um die drohende Katastrophe zu verhindern.

Ob in der Stadt oder den Ortsteilen, überall waren die Feuerwehren seit dem frühen Mittwoch im Dauereinsatz. Die ungeheuren Wassermassen hatten, wie so oft, dass Stellwerk in Fallersleben sowie zahlreiche Keller voll laufen lassen. Nicht nur von privaten Wohnhäusern – auch in der Diskothek Moonlight in der Heinrich-Heine-Straße, im Schulzentrum Fallersleben oder beim Partyservice Kusch in Vorsfelde liefen die Keller voll.

Doch trotz allem: Unterm Strich kam Wolfsburg bisher halbwegs glimpflich davon. „Wir hatten schon bedeutend schlimmere Wasser-Einsatze“, blickt der erfahrene Stadtbrandmeister Helmut von Hausen zurück. Offenbar hätten sich die vielen, vielen Hochwasserschutz-Maßnahmen der Stadt in den letzten Jahren bezahlt gemacht. Das sieht man auch im Ratzhaus so, Sprecher Ralf Schmidt: „Offensichtlich funktioniert die Straßenentwässerung gut.“ Lediglich die Ehmer Straße zwischen Fallersleben und Ehmen musste kurzfristig voll gespeert werden, Rad- und Fußweg blieben länger dicht – ein Teich war über die Ufer getreten.

Andernorts schlug die Natur schlimmer zu. Im Harz wurde Katastrophenalarm ausgelöst, die Bereitschaft der Wolfsburger Feuerwehren eilte zur Hilfe. Und in Hildesheim wurde gar eine Evakuierung der Stadt erwogen. Hier kam unter anderem das Wolfsburger THW zum Einsatz, um die drohende Katastrophe zu verhindern.

Von Ulrich Franke

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