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Von A wie Akku bis S wie Stecker Das e-Auto Lexikon

Elektromobilität ist in aller Munde. Hier erklären wir die wichtigsten Begriffe:

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Wir erklären die wichtigsten Begriffe aus der Elektromobilität.

Quelle: dpa

Wolfsburg. Akku: Der „Tank“ im Elektroauto, der aus mehreren zusammengeschalteten Speicherelementen besteht. Umgangssprachlich wird er auch als Batterie bezeichnet, was ein wenig in die Irre führt, da es sich bei Batterien ursprünglich um nicht wieder aufladbare Zellen handelt.

Begriffserklärungen:

CSS: Steht für „Combined Charging System“, das von den Autoherstellern Mercedes, BMW, Volkswagen und Ford als deutsche Variante des Schnellladesteckers für Gleichstrom mit hohen Ladeleistungen bis 170 kW aufgebaut werden soll, quasi als Gegenstück zu den Superchargern von Tesla.

Induktion: Könnte das Ladesystem der Zukunft sein, weil es ohne Ladekabel auskommt und theoretisch auch während der Fahrt funktioniert. Dabei wird der Strom berührungslos über Magnetspulen im Boden und dem entsprechenden Gegenstück im Fahrzeugboden aufgeladen. Zurzeit befindet sich die Technik noch in der Erprobungsphase.

Kilowattstunde: Bezeichnet die Maßeinheit für Energie. Die Kapazität der modernen E-Auto-Akkus liegt aktuell bei etwa 35 kWh. Legt man einen realistischen Stromverbrauch zwischen 14 und 17 kWh auf 100 Kilometern zugrunde, pendeln sich die realen Reichweiten bei 200 Kilometern plus X ein. Hersteller wie Tesla oder jetzt auch Opel im Amperae bieten größere Kapazitäten, bei denen sich die Ladezeiten an der Haushaltssteckdose erheblich verlängern können.

Ladeleistung: Sie stellt das entscheidende Kriterium dar, wie lang ein E-Auto zum Volltanken braucht. Eine Haushaltssteckdose bringt eine Ladeleistung von etwa 3,5 kW, eine Ladesäule oder Wallbox schaffen rund 10 bis 22 kW, andere sogar120 kW (Tesla Supercharger) oder 170 kW (CCS). An Schnelladesäulen wird für eine längere Lebensdauer des Akkus bis zu einem Füllstand von 80 Prozent geladen.

Lithium-Ionen-Batterie: Die aktuelle Batterietechnik, die auch noch die nächsten Jahre den Industriestandard darstellen werden. Im Vergleich zu den zuvor eingesetzten Blei- und Nickel-Metallhybrid- Akkus bieten sie eine höhere Energiedichte und haben keinen Memory-Effekt. Außerdem gilt die Lithium-Ionen-Technologie als noch entwicklungsfähig.

Plug-in-Hybride: Der Plug-in-Hybridantrieb gilt als Brückentechnologie auf dem Weg zum reinen E-Antrieb. Gemeint ist eine Kombination von Verbrennungsmotor und reiner E-Maschine. Mit einem Plugin lassen sich derzeit nur relativ geringe rein elektrisch gefahrene Reichweiten darstellen, die meistens noch unter 50 Kilometern liegen. Die Technik ist aufwendig und teuer.

Radnabenmotor: Dabei treibt jeweils ein Elektromotor ein Rad direkt an. Der Radnabenmotor wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts beispielsweise beim Lohner-Porsche gesetzt, spielt heute aufgrund seines hohen Gewichts derzeit in der Serie keine Rolle. Allerdings verfügt er über Vorteile beispielsweise beim Bauraum, dem Verzicht auf Antriebswellen und einem Gewinn an Fahrdynamik - deswegen ist er in den Entwicklungsabteilungen nach wie vor ein Thema.

Range Extender: Ist ein kleiner Verbrennungsmotor, der einen Stromgenerator betreibt, der die Akkus während der Fahrt auflädt. Hersteller wie BMW bieten die Technik beispielsweise im i3 an, um die Reichweite zu verlängern.

Rekuperation: Darunter versteht man die Rückgewinnung kinetischer Energie, die eigentlich beim Bremsen in Form von Wärme verloren geht. Sie ist keine Erfindung für E-Autos, sondern wird beim Start-Stopp-System bereits seit Jahren genutzt. Während der Strom beim konventionellen Auto die Lichtmaschine entlastet, wird er beim E-Auto für den Antrieb genutzt.

Stecker: An der Haushaltssteckdose kann fast jedes Elektrofahrzeug geladen werden. In Deutschland ist an öffentlichen Ladesäulen der Meneckes-Typ-2-Stecker Standard, der in der Regel als Ladekabel zum Auto gehört. Im europäischen Ausland sind auch andere Steckertypen im Einsatz.

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