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Das ändert sich im Jahr 2015

Wolfsburg Das ändert sich im Jahr 2015

Neues Jahr, neues Glück und auch neue Regelungen. Das Jahr 2015 steht für viele Änderungen - sei es beim Elterngeld, beim Mindestlohn, den Krankenkassenbeiträgen oder Hartz IV.

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Arbeitsagentur: Der Hartz-IV-Regelsatz steigt ab Januar – für Alleinstehende um acht Euro auf 399 Euro.

MINDESLOHN

Ab Januar gilt ein gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde. Ernst-Bernhard Jaensch ist Vorsitzender des Sozialverbandes (SoVD)Wolfsburg und freut sich, dass diese schon seit Jahren geforderte Bezahlung nun kommt. „Allerdings sehen wir uns in der Pflicht zu überprüfen, dass die Regelungen nicht unterlaufen werden“, so Jaensch.

PFLEGEVERSICHERUNG

Der Beitragssatz zur Pflegeversicherung steigt 2015 um 0,3 Prozentpunkte. Für Kinderlose liegt er künftig bei 2,6 Prozent, für die übrigen Versicherten bei 2,35 Prozent. Jaensch freut sich zwar, dass dadurch mehr Geld ins System kommt, allerdings fordert er beim Thema Pflege und Betreuung tiefgreifendere Änderungen. „Das Thema geht uns früher oder später alle an, deshalb müssen wir beim Thema Kostenstruktur, Vergütung für Personal endlich anpacken und Tatsachen schaffen“, so Jaensch. Dies sei das ganz große Thema des Sozialverbandes.

KRANKENKASSEN

Der allgemeine Satz der gesetzlichen Krankenkassen sinkt von 15,5 Prozent auf 14,6 Prozent, den sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber jeweils zur Hälfte teilen. Zudem fällt der bisherige Sonderbeitrag von 0,9 Prozent weg - die Kassen können von ihren Mitgliedern künftig aber einen vom Einkommen abhängigen Zusatzbeitrag verlangen. Die Deutsche BKK mit Sitz in Wolfsburg kündigt zum Januar 2015 an: Der Zusatzbeitrag der Deutschen BKK bleibt unverändert auf dem Niveau des Durchschnittsbeitrags der Gesetzlichen Krankenversicherung von 0.9 Prozent“, so Sprecherin Janina Thom.

ELTERNGELD

Ab 1. Juli kommt das Elterngeld Plus. Eltern, die in Teilzeit arbeiten, können dann Elterngeld für maximal 24 Monate beziehen, anstatt für zwölf wie bislang. Außerdem gilt für Eltern, die gleichzeitig ihre Arbeit reduzieren, ein Partnerschaftsbonus. Das heißt, die Unterstützung wird für weitere vier Monate bezahlt.

HARTZ IV

Der Hartz-IV-Regelsatz für Alleinstehende steigt ab Januar um acht Euro auf 399 Euro im Monat. Leben zwei Erwachsene in einer „Bedarfsgemeinschaft“ zusammen, erhalten sie künftig jeweils 360 Euro pro Person, sieben Euro mehr als 2014.

VERKEHR

Schon seit Mitte 2014 hat sich für die Autofahrer einiges geändert, in Flensburg trat die „Punktereform“ in Kraft. Bedeutet: Verkehrssünder müssen ihren Führerschein schon bei acht anstatt bislang 18 Punkten abgeben. Doch geändert haben die Neuregelungen laut Klaus Seiffert von der Wolfsburger Verkehrswacht im Wolfsburger Verkehr nicht viel. „Wir stellen fest, dass die Autofahrer oft immer noch viel zu schnell unterwegs sind, besonders innerorts“, so Seiffert. Und: Immer mehr Autofahrer versendeten während des Fahrens Kurznachrichten und lesen sie. Auch die Zahl der Fahrer, die nicht angeschnallt sind, neben laut Seiffert wieder zu.

MIETPREISBREMSE

In Wohngebieten mit „angespannter Wohnungslage“ dürfen Mieter bei Wiedervermietung nur noch maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Und: Maklergebühren muss künftig der Auftraggeber übernehmen.

KIRCHENSTEUER

Banken und Sparkassen behalten ab 2015 die Kirchensteuer automatisch ein und überweisen diese mit der Abgeltungssteuer ans Finanzamt.

SPARGUTHABEN

Derzeit sind Anlegergelder bis zu 30 Prozent des haftenden Eigenkapitals einer Bank geschützt. Diese Sicherungsgrenze wird ab dem 1. Januar auf 20 Prozent abgesenkt, erklärt der Bundesverband deutscher Banken.

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