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Das Derby spaltet auch den VW-Konzern

VfL gegen Eintracht Das Derby spaltet auch den VW-Konzern

Das Relegations-Duell zwischen dem VfL Wolfsburg und Eintracht Braunschweig spaltet nicht nur die Region. Auch durch den Volkswagen-Konzern geht ein Riss: Denn VW ist mit beiden Vereinen eng verbunden.

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Ein Derby, das spaltet: Auch durch den VW-Konzern geht vor dem Relegations-Duell zwischen Wolfsburg und Braunschweig ein Riss.

Quelle: imago sportfotodienst

Wolfsburg. „Das ist sicher keine Konstellation, die sich die Menschen hier in der Region gewünscht haben - egal, ob sie ein grün-weißes oder blau-gelbes Herz haben“, sagte VW-Personalvorstand Karlheinz Blessing gestern. „Es sind zwei Vereine, mit denen auch viele Kolleginnen und Kollegen aus der Volkswagen-Belegschaft mitzittern und mitfiebern, über die sie auch am Arbeitsplatz diskutieren und die zudem seit Jahrzehnten vom Unternehmen gefördert werden.“

Der VfL Wolfsburg ist eine hundertprozentige VW-Tochter. Der Hauptsponsor von Eintracht Braunschweig ist die spanische VW-Tochter Seat, die Volkswagen Financial Services gehören zu den wichtigsten Geldgebern.

Grundsätzlich hat der Konzern also ein Interesse daran, dass beide Vereine möglichst erfolgreich unterwegs sind. „Gerne würden wir einen Antrag stellen, die Bundesliga auf 19 Vereine aufzustocken, aber ich glaube, wir fänden kein Gehör…“, so Blessing, der sich auf keine Seite schlagen will: „Der Sport schreibt manchmal verrückte Drehbücher, und so werden wir es auch sportlich nehmen: Möge sich der Bessere in den beiden Spielen durchsetzen. Und wir hoffen, dass es auf dem Platz wie außerhalb fair zugehen wird.“

In besondere Nöte bringt das Derby VW-Finanzvorstand Frank Witter, der viele Jahre im Aufsichtsrat von Eintracht Braunschweig saß und selbst in der Stadt wohnt. „Ein Lokalderby würde mich in die Bredouille bringen“, hatte Witter vor dem letzten Bundesliga-Spiel des VfL gegen den Hamburger SV gesagt.

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