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Stadt Wolfsburg Das Aus für das Stadion am Elsterweg? Politik diskutiert über Umzug des VfL
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Das Aus für das Stadion am Elsterweg? Politik diskutiert über Umzug des VfL
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23:55 20.11.2013
Quelle: Boris Baschin
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Für Oberbürgermeister Klaus Mohrs steht fest: „Es ist richtig, das gesamte Gelände am Elsterweg neu zu ordnen.“ Wichtig für ihn: „Dann müssen wir auch das Thema Wohnbebauung an dieser Stelle sehr ernsthaft prüfen.“ Für den VfL e.V als Verein sowie den gesamten Fußballbetrieb (inklusive GmbH) müsste Ersatz geschaffen werden. Skeptisch ist Mohrs bisher in Sachen Vierfeld-Halle: „Noch sehe ich kein überzeugendes Finanzierungskonzept auf dem Tisch liegen.“

Da geht Sportausschuss-Vorsitzender Thorsten Werner (CDU) bereits einen Schritt weiter: „Ich könnte mir die Vierfeld-Halle als städtische Investition gut vorstellen.“ Für die Nutzung müssten der VfL und andere Vereine dann normale Hallengebühren zahlen. Bedingung aus seiner Sicht: Kostenklarheit, passendes Verkehrs- und Parkkonzept - und eine neue Bleibe für die Leichtathleten des VfL.

Auch sein Stellvertreter Ingolf Viereck (SPD) steht den VfL-Vorstellungen nicht ablehnend gegenüber: „Aber eine Finanzierung allein durch die Stadt halte ich zurzeit für kaum realistisch.“ Auch die Nachnutzung des restlichen Areals am Elsterweg für Wohnen oder Gewerbe müsse geklärt werden - viele Fragen seien offen.

Eher skeptisch zeigt sich Rolf Wolters (PUG): „Brauchen wir wirklich für 15 Millionen Euro so eine Halle?“ Er verstehe, dass der VfL Klarheit über seine Zukunft erlangen möchte. „Aber mir scheint die Gesamtplanung noch zu unausgegoren. Das lässt sich nicht in einem halben Jahr durchboxen.“

Und Brigitte Musiol von den Grünen gibt zu bedenken: „Auch andere Vereine in der Stadt befinden sich im Umbruch. Wir sollten die Situation gesamtheitlich betrachten.“

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INFO

Das will der VfL

Was wird aus dem VfL-Stadion am Elsterweg? Hier ein Überblick über die Vorschläge des Vereins:

1. Das Stadion könnte abgerissen und dafür eine moderne Vierfeldhalle für ganz Wolfsburg gebaut werden. Die denkmalgeschützte Tribüne am Berliner Ring würde in den Bau einbezogen werden.

2. Das alte Gebäude mit VfL-Geschäftsstelle und Gaststätte soll verschwinden. Stattdessen könnte ein Anbau an die bestehende kleine Multifunktionshalle entstehen – als Sitz einer neuen VfL-Geschäftsstelle mit (neuer) direkter Zufahrt vom Berliner Ring.

3. Die drei Trainingsplätze könnte der VfL-Gesamtverein aufgeben. An der Dieselstraße in Richtung Reislingen könnte auf Wiesen hinter dem Hundeverein ein neues, größeres VfL-Trainingsgelände entstehen.

4. Das marode Leistungszentrum könnte verschwinden und Platz machen für einen Feuerwehr-Neubau oder Wohnbebauung.

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