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Stadt Wolfsburg Darum ist regelmäßige Bewegung das A und O
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Darum ist regelmäßige Bewegung das A und O
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20:00 15.03.2019
Hilfreich: Bewegung macht Spaß, ist gut für die Gelenke und fördert den Stoffwechsel. Quelle: dpa
Gifhorn

Beschwerden mit Knie, Hüfte und Sprunggelenk sind das tägliche Brot von Dr. Matthias Merkel. Den Orthopäden suchen sowohl junge als auch ältere Leute aus verschiedenen Gründen auf. Oft sind es Merkel zufolge Auswirkungen der eigenen Lebensweise.

Jüngere sind häufig wegen Sportverletzungen oder Unfällen bei Merkel. Vor allem was Knie und Sprunggelenk angeht. Trotz der Gefahren von Verletzungen rät Merkel keinesfalls von Sport ab – im Gegenteil. Gerade der Mangel an Bewegung – und das noch in Verbindung mit Übergewicht – verschleiße Gelenke: „Mit steigendem Alter geht es in Richtung Arthrose.“

„Wir sind optimiert für Bewegung“

„Der Mensch ist als Jäger und Sammler konstruiert und hat sich entsprechend entwickelt“, sagt Dr. Ulrich Prang, Abteilungsleiter Gesundheitssport beim MTV Gifhorn. „Wir sind optimiert für Bewegung.“ Nicht dafür, den lieben langen Tag im Büro zu sitzen und abends auf dem Sofa. Der Knorpel eines Gelenks habe keine eigene Durchblutung, er bekomme nur frische Nährstoffe, wenn sich das Gelenk regelmäßig bewege und den Knorpel ähnlich wie einen Schwamm auswringe, damit frische Nährstoffe nachrücken könnten. Ohne Bewegung „verhungert der Knorpel“.

Doch genau das fehle den Menschen heute, beklagt Merkel. „Die Spielkonsole ist kein Sportersatz“, appelliert er an Eltern, dafür zu sorgen, dass ihre Kinder Sport treiben – am besten, in dem sie selbst als Vorbild voran gehen. Er selbst ist in einer Laufgruppe aktiv. Die Gemeinschaft helfe, den inneren Schweinehund zu überwinden und sich aufzuraffen.

Muskulatur gibt Halt und Stütze

Täglich 30 Minuten spazieren gehen reichen laut Prang schon, um Gelenken Gutes zu tun: „Das führt auch gleich zu Stoffwechselverbesserungen.“ Optimal seien auch Radfahren, Rudern, Skilanglauf, Wassergymnastik und gezieltes Muskeltraining am Gerät. „Es muss nicht in Leistungssport ausarten“, sagt Prang.

Merkel würde gerade beim Knie den Aufbau von Muskeln einer Bandage vorziehen. Diese seien individuell angepasst nützlich, aber unspezifisch angewendet könnten sie sogar schädigen, weil sich die Muskulatur abschwäche. Muskulatur gebe einem Gelenk Halt und Stütze.

Empfehlung der Experten: Gewicht reduzieren

Wenn es doch so weit ist, muss der Arzt nicht gleich operieren, sagt Merkel. Ehe ein neues Knie- oder Hüftgelenk fällig sind, gibt es „eine bunte Bandbreite, was man machen kann, um eine Operation hinauszuzögern“, so der Orthopäde – und verweist auf jene Tipps zur Vorsorge in Richtung Muskelaufbau.

Oder auf die Ernährung. „Jedes Kilo, was man zu viel drauf hat, wirkt sich auf die Gelenke aus“, sagt Merkel. „Ich nehme mich da auch nicht aus.“ Auch Prang empfiehlt, das Gewicht zu reduzieren. Er nimmt Schlanken aber eine Illusion: Ein Übergewichtiger, der sich bewege, lebe gesünder als ein Schlanker, der sich nicht bewege.

Von Dirk Reitmeister

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