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Stadt Wolfsburg Turbulentes Jahr liegt hinter dem DRK-Kreisverband
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Turbulentes Jahr liegt hinter dem DRK-Kreisverband
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19:02 07.06.2018
DRK-Kreisverband: Dr. Jörg Lamberg, Perdita Adrian-Kunze und Thorsten Rückert (v. links) stellten den Jahresbericht vor. Quelle: Roland Hermstein
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Wolfsburg

Ein turbulentes Jahr liegt hinter dem DRK-Kreisverband Wolfsburg – geprägt von Fachkräftemangel in Pflege und Kitas, dazu sinkende Mitgliederzahlen. „Trotzdem fällt die Bilanz erstaunlicherweise positiv aus“, sagte Vize-Präsidentin Perdita Adrian-Kunze. Gemeinsam mit Geschäftsführer Thorsten Rückert und Präsident Dr. Jörg Lamberg stellte sie am Donnerstag den Jahresbericht vor.

Fachkräftemangel: Das DRK geht neue Wege

Im Pflegebereich steht das DRK, ebenso wie andere Wohlfahrtsverbände, vor großen Herausforderungen: Es gibt einfach zu wenig Fachkräfte. „Wir haben motivierte Mitarbeiter, die Überstunden und Sonderschichten machen – aber irgendwann ist auch da eine Grenze erreicht“, sagt Rückert. Um qualifiziertes Personal zu bekommen, geht der Kreisverband einen neuen Weg: Er bildet Menschen aus Vietnam aus.

Pflege muss wirtschaftlich sein

Eine zweite Herausforderung: Pflege muss wirtschaftlich sein – angesichts der gesetzlichen Regelungen keine einfache Sache. Mittlerweile sei in Wolfsburg nicht nur ambulante und stationäre Pflege gefragt, sondern auch Hauswirtschaftshilfe wie putzen und einkaufen. Den Bereich muss das DRK auch abdecken.

Erste-Hilfe-Kurs: Das Interesse ist groß, teilt der DRK-Kreisverband Wolfsburg mit. Quelle: HAZ

In Kitas fehlen ebenfalls Fachkräfte. Mittlerweile hat das DRK zwölf Kitas, 2017 kamen zwei neue hinzu (Sandkamp und Neindorf). Kinder haben dort sogar ein Mitbestimmungsrecht, dürfen zum Beispiel über Mittagessen und ähnliches miteinscheiden. „So lernen sie früh Diskussionskultur kennen“, erklärt Lamberg. Große Sorgen bereiten ihm und seinen Vorstandskollegen die sinkende Mitgliederzahl, die aktuell bei 4088 liegt. „Wir waren mal an der 6000-Marke“, so Perdita Adrian Kunze. Erfreulich hingegen sei das große Interesse an Erste-Hilfe-Kursen – vor allem für Kinder und Hunde.

Von Sylvia Telge

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