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DRK-Kreisverband: Helfer und Fachpersonal gesucht

Wolfsburg DRK-Kreisverband: Helfer und Fachpersonal gesucht

Wolfsburg. Weniger fördernde Mitglieder, eine enorme Hilfsbereitschaft bei der Unterstützung von Flüchtlingen und fehlende Fachkräfte: Der DRK-Kreisverband Wolfsburg sah sich 2015 einigen Herausforderungen gegenüber. Gestern stellten Präsidium und Vorstand den aktuellen Jahresbericht vor.

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Rückblick und Ausblick: (v. l.) Thorsten Rückert, Dr. Jörg Lamberg, Perdita Adrian-Kunze und Hubert Volkmer vom DRK-Kreisverband Wolfsburg mit dem Jahresbericht 2015.

Quelle: Roland Hermstein

Einen Schwerpunkt will der Verband künftig auf die Gewinnung von neuen Mitgliedern legen. Dabei soll eine Werbekampagne mit Slogans wie „Deutsche Rote Gabel“ und entsprechenden Bildern helfen. Die Erläuterung „Wir brauchen dich, um Bedürftigen zu helfen“ versinnbildliche jeweils eine der Aufgaben, die das DRK wahrnimmt. „Hilfe ist immer erwünscht, auch für kurzfristige Projekte“, sagte Wolfsburgs DRK-Präsident Dr. Jörg Lamberg.

Groß war die Hilfsbereitschaft von DRK-Mitgliedern und Freiwilligen für Flüchtlinge: 420 Menschen leisteten insgesamt 2600 Einsatzstunden.

Die Zahl der fördernden Mitglieder hingegen sank im Vorjahr auf 4.415, der Kreisverband verfügte über 589 Hauptamtliche. Beides gelte es nach dem Wunsch von Präsidium und Vorstand zu erhöhen.

„Gerade Fachkräfte sind schwer zu bekommen“, sagte die stellvertretende DRK-Präsidentin, Perdita Adrian-Kunze. Der Mangel betreffe sowohl die Pflege als auch die Kindererziehung. Die zwölf Einrichtungen für den Nachwuchs besuchten etwa 850 Kinder. Als Arbeitgeber setze das DRK laut Vorstandsvorsitzendem Hubert Volkmer unter anderem auf große Familienfreundlichkeit und ein betriebliches Gesundheitsmanagement.

Eine große Rolle spielten auch Erste-Hilfe-Ausbildungen und Blutspenden: 2915 Menschen erlernten die Hilfsmaßnahmen, 4919 Spender gaben ihren „Lebenssaft“.

von Jörn Graue

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