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DGB-Wahlforum: Viel Einigkeit statt Kontroversen

Diskussion mit Landtagskandidaten DGB-Wahlforum: Viel Einigkeit statt Kontroversen

Nach der Wahl ist vor der Wahl. Das gilt in diesen Tagen zumindest in Niedersachsen, wo am 15. Oktober und damit gerade einmal drei Wochen nach der Bundestagswahl ein neuer Landtag gewählt wird. Ein guter Grund also, den Kandidaten für den Wahlkreis 7 Wolfsburg auf den Zahn zu fühlen.

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DGB-Wahlforum im Schützenhaus Vorsfelde: Die Landtagskandidaten aus dem Wahlkreis 7 Wolfsburg diskutierten zwar engagiert, größere Kontroversen gab es in der Runde allerdings nicht.
 

Quelle: Britta Schulze

Vorsfelde.  Wer größere politische Kontroversen suchte, der suchte beim DGB-Wahlforum mit fünf Landtagskandidaten für den Wahlkreis 7 Wolfsburg am Donnerstagabend im Schützenhaus Vorsfelde vergeblich. Vielmehr herrschte bei Themen wie VW-Gesetz, einer besseren digitalen Ausstattung der Schulen und mehr Polizeipräsenz vor rund 50 Zuhörern weitgehende Einigkeit.

„Hände weg vom VW-Gesetz“, forderte CDU-Landtagskandidat Peter Kassel. Derweil plädierte Frank Hocke (FDP) dafür, nicht Politiker, sondern fachlich versierte Vertreter aus der Berufspraxis in den VW-Aufsichtsrat zu schicken. Jost Leßmann (Die Linke), der Kandidat Bastian Zimmermann vertrat, sprach sich klar gegen Leiharbeit und Werkverträge aus.

Themen Bildung und Sicherheit

Jeweils zwei oder drei Minuten hatten die Kandidaten jeweils Zeit, um auf drei Fragen aus einem Fachgebiet zu antworten. So auch beim Thema Bildung: „Lehrer müssen in Sachen Digitalisierung geschult werden“, so Immacolata Glosemeyer (SPD). Um den Lehrerberuf attraktiver zu machen, müsse der bürokratische Aufwand sinken, befand Grünen-Kandidat Axel Bosse. Aus Sicht von Peter Kassel bräuchte es Spielräume bei der Stundengestaltung. Unisono sprachen sich die Kandidaten für eine bessere Besoldung von Grundschullehrern aus.

„Die Polizei muss mehr Präsenz zeigen und die Verwaltungsarbeit sollte reduziert werden“, forderte Frank Hocke beim Thema Sicherheit. Das sah Immacolata Glosemeyer, die sich auch für eine gute Ausstattung der Einsatzkräfte aussprach, ebenfalls so.

„Eingeladen haben wir die Kandidaten der in Bundes- und Landtag vertretenen Parteien“, sagte Michael Kleber, Geschäftsführer der DGB-Region Südostniedersachsen, der zusammen mit Wolfsburgs DGB-Stadtverbandsvorsitzendem Thomas Heyn moderierte, auf Nachfrage. Das erklärte, weshalb AfD-Kandidaten Stephanie Scharfenberg in der Runde fehlte.

Von Jörn Graue

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