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DDR-Kultband „City“ eröffnet das Wolfsburger Schützenfest!

Rock-Party im Rummel-Festzelt DDR-Kultband „City“ eröffnet das Wolfsburger Schützenfest!

„Am Fenster“, die große Rockhymne über Freiheit, machte die Ostrock-Band City 1972 mit einem Schlag bekannt. Jetzt tritt die Kultband beim Wolfsburger Schützenfest auf.

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City: Die DDR-Kultrocker eröffnen mit einem Konzert das Wolfsburger Schützenfest am 4. Mai.
 

Quelle: City

Wolfsburg.  Schützenoberst Stefan Wolters hat die Gruppe verpflichtet, freut sich riesig auf den Auftritt am 4. Mai und den Hammersong „Am Fenster“.

Schützenfest in Wolfsburg

Schützenfest in Wolfsburg: Vom 4. bis 13. Mai im Wolfsburger Allerpark.

Quelle: Roland Hermstein

Wolters will das Image der Schützen aufpolieren, weg von reiner Schunkelmusik im Festzelt, hin zu Konzerten, die Generationen verbinden und einfach gute Laune machen. Mit „City“ ist ihm ein respektabler Clou gelungen. „Eine Band, die jeder kennt“, sagt Wolters. Und die Jungs um Frontmann Toni Krahl (67) unterbrechen für das Konzert in der Volkswagenstadt ihre aktuelle „Am Fenster“-Tournee. Wolters betont: „Sie spielen nicht nur ein paar Lieder, sondern ein komplettes Konzert.“ Und für die Besucher ist es auch noch kostenlos. Wolters ist wohl auch zu recht optimistisch, dass das Festzelt zum Rummelauftakt am 4. Mai richtig voll sein wird.

„Ein neues Publikum ansprechen“

Einen Tag später, am 5. Mai, gibt es ein weiteres Novum im Rummelfestzelt: Travestie-Künstler Maria Crohn steht auf der Bühne. Die Schützen arbeiten an diesem Abend mit „Tannenhof“-Wirt Heiko Sturm zusammen, der seit vielen Jahren erfolgreich in seinem Restaurant Travestie-Shows anbietet. „Wir möchten ein anderes, neues Publikum ansprechen“, so Wolters. Der Rummelfestplatz mit seinen vielen Fahrattraktionen sei seit Jahren ein Besuchermagnet (2017: 420.000 Besucher), in diesem Jahr soll auch das Festzelt einen Ansturm erleben.

Travestie-Künstlerin Maria Crohn

Travestie-Künstlerin Maria Crohn: Auftritt im Rummel-Festzelt.

Quelle: Künstler

Mit weiteren Bands steht Wolters aktuell in Verhandlungen, ihm schwebt ein Metal- und Rockabend vor. Fest steht: Die Schützen gehen ganz neue Wege. „Wir möchten einen kulturellen Beitrag für die Stadt leisten“, so der Schützenoberst.

Von Claudia Jeske

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