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Cradle to Cradle-Konzept: Produkte aus Müll

Wolfsburg Cradle to Cradle-Konzept: Produkte aus Müll

Damit die Menschheit nicht im Müll umkommt und sie durch gefährliche Inhaltsstoffe erkrankt, sei ein geschlossener Stoffkreislauf nötig. Den zu erreichen, ist Ziel des sogenannten cradle-to-cradle-Konzeptes, das auch Anhänger in Wolfsburg hat. Sie trafen sich am Samstag im Hallenbad, um in den nächsten Wochen eine Regionalgruppe zu gründen.

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Ein Umdenken ist nötig: Das Konzept cradle to cradle wurde im Hallenbad vorgestellt.

Quelle: Sebastian Bisch

Um möglichst viele Wolfsburger für das Konzept zu begeistern, luden die Initiatoren Fritz Hempel und Angelika Frank Vertreter von Stadt, Schule und Fachhochschule zu der Veranstaltung ins Hallenbad ein. Dort wurde „cradle to cradle“ erklärt: Es bedeutet übersetzt „Von der Wiege zur Wiege“ und setzt sich für einen völlig anderen Umgang mit Ressourcen und Stoffen ein. Alles soll wiederverwendet werden - das geht, ist Angelika Frank überzeugt. „Es erfordert aber ein Umdenken“, erklärte die ehemalige Leiterin des Ratsgymnasiums.

Auch technische Entwicklung und ganz neues Wirtschaften seien nötig. Wie das geht, erklärte Hempel an einem Projekt: Der Inhaber des gleichnamigen Modegeschäfts arbeitet in einer Gruppe mit, die einen voll recyclebaren Anzug entwickelt. „Er ist aus einer sehr belastbaren Faser, atmungsaktiv und waschbar“, so Hempel. Passt der Anzug nicht mehr oder gefällt nicht, sei es möglich, ihn vollständig zu recyceln und daraus einen neuen Anzug zu schneidern. Ist der Anzug produktionsreif, will Hempel ihn in Wolfsburg verkaufen.

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