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Costa Concordia: Überlebende verfolgen gebannt die Bergung

Wolfsburg Costa Concordia: Überlebende verfolgen gebannt die Bergung

Nach 20 Monaten lag die „Costa Concordia“ gestern wieder aufrecht im Wasser vor der Insel Giglio. Das havarierte Kreuzfahrtschiff so zu sehen, löste bei vielen ehemaligen Passagieren, die damals die Schiffskatastrophe überlebten, Erinnerungen an das Unglück aus - wie bei den Ehepaaren Günther und Teske aus Fallersleben. Die Wolfsburger verfolgen gespannt die Bergungsarbeiten.

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Irmgard und Rolf Günther: Sie waren beim Unglück an Bord.

Quelle: Sebastian Bisch

Gabriele Teske, die mit ihrem Mann Andreas 2011 die Kreuzfahrt machte, verfolgte auf N24 die Bergungsarbeiten an der Concordia: „Vielleicht kann ich damit abschließen, wenn das Schiff später verschrottet ist - so lange man es noch sieht, sind die Erinnerungen da.“ Erst wenn das Schiff abtransportiert ist, würde sie gern die Insel Giglio besuchen: „Die Bewohner haben uns mit allem geholfen“, erzählt sie. Dafür möchte sie sich bedanken. Die Katastrophe ist noch immer sehr präsent: „Wir haben Kontakt mit Paaren aus Stuttgart und Uelzen, die ebenfalls an Bord waren“, so Teske. „Und mit ihnen reden wir viel.“

So halten es auch Irmgard und Rolf Günther, die mit Freunden aus Sülfeld und Bokensdorf die Unglücks-Kreuzfahrt machten: „Wir tauschen uns aus“, so Irmgard Günther. Wenn sie die Bilder der zerstörten Concordia sieht, empfindet sie Dankbarkeit, „dass wir überleben durften“, sagt sie. 32 Menschen starben bei dem Unglück, eine Frau unter den Opfern hatte sie kurz zuvor kennengelernt.

Dennoch machte das Ehepaar mittlerweile erneut eine Kreuzfahrt: „Nach einem Autounfall setze ich mich auch wieder ans das Steuer - das ist wichtig“, sagt Irmgard Günther. Sie kamen auch in der Nähe des Unglücksortes vorbei. „Die Costa zu sehen, war nicht möglich“, so die Fallersleberin. Aber sie habe sich bewusst Zeit genommen, das Erlebte Revue passieren zu lassen.

üt

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