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City vor Verkehrsinfarkt: Alle stecken im Stau

Wolfsburg City vor Verkehrsinfarkt: Alle stecken im Stau

Eine Innenstadt dicht am Verkehrsinfarkt: Seit Beginn der Tunnelsperrung am Montag geht in der Wolfsburger City insbesondere zum Feierabend hin wenig bis nichts. Tausende Autofahrer quälen sich fluchend im Schritttempo durch die Straßen, die WVG hat auf allen Linien Verspätung - die Stadtverwaltung will zunächst abwarten.

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Hier geht gar nichts mehr: In der Innenstadt bilden sich wegen der Tunnel-Sperrung lange Staus.

Quelle: Roland Hermstein (2)

Einer der größten Knackpunkte: Die kurze Grünphase für Linksabbieger von der Braunschweiger in die Siemensstraße. Dort staut sich alles bis zurück in Heinrich-Heine- und Schillerstraße, die Kreuzungen sind dicht, auch geradeaus geht‘s auf der Braunschweiger Straße nicht recht voran - die rechten Fahrbahnen sind von Linksabbiegern blockiert, die nicht auf die linken Spuren kommen.

Auch wenn es gestern etwas weniger dramatisch war als am Montag: Eine längere Grünphase an der Ampel Richtung Siemensstraße würde womöglich helfen. Zwar hätten Experten der Bauverwaltung genau diese Stelle bereits am Montag als Nadelöhr erkannt, räumt Stadt-Sprecherin Elke Wichmann ein: „Aber kurzfristig wird nichts geändert. Wir werden die Situation erst einige Tage beobachten, dann analysieren, dann eventuell Ampelschaltungen ändern.“

So lange steht Wolfsburg im Stau. „Erhebliche Probleme“ mit bis zu 20 Minuten Verspätung gebe es auf allen Linien, sagt ein WVG-Sprecher - nicht nur rund um den Tunnel, sondern in der gesamten City. Ein Problem auch für Einsatzfahrzeuge, so Polizeisprecher Sven-Marco Claus ein: „Wir appellieren an die Autofahrer, Gassen frei zu machen beispielsweise für Rettungswagen. Da kann es um Menschenleben gehen.“ Zu allem Überfluss wird morgen von 9 bis 12 Uhr auch noch eine der beiden Fahrspuren in der offenen Tunnelröhre gesperrt - tolle Aussichten...

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Die Sanierung

Fünf Monate sollen die Sanierungsarbeiten im Bahnhofstunnel dauern. Während der ersten drei Monate bleibt die Fahrtrichtung von West (Fallersleben) nach Ost (Vorsfelde) voll gesperrt.

Zwar wird nur gut einen Monat lang in der südlichen Tunnelröhre gearbeitet, dann ist die nördliche Röhre dran. Ab diesem Zeitpunkt aber wird der Ost-West-Verkehr in die (eigentlich falsche) südliche Röhre geleitet. Begründung der Stadt: Der morgendliche Berufsverkehr zu VW, vornehmlich aus dem Osten, solle fließen.

In den letzten zwei Monaten der Sanierung soll die nördliche Röhre wieder komplett frei sein, in der südlichen soll es eine einspurige Verkehrsführung geben.

Als Umleitung empfiehlt die Stadt von Fallersleben aus kommend die Lessingstraße, Heinrich-Heine-Straße, Braunschweiger Straße, Siemensstraße und den Berliner Ring.

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