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ChrisMida: Werkstatt für kreative Kinder

Familienzentrum St. Christophorus ChrisMida: Werkstatt für kreative Kinder

Feierliche Einweihung im Kinder- und Familienzentrum St. Christopherus: Die Kreativwerkstatt ChrisMida wurde am Mittwoch eröffnet.

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Feierlich eröffnet: Die kreative Werkstatt ChrisMida des Kinder- und Familienzentrums St. Christophorus.

Quelle: Boris Baschin

Stadtmitte. Nach Herzenslust kreativ sein, das ist wichtig für die Entwicklung eines Kindes. Dafür hat das Kinder- und Familienzentrum St. Christophorus jetzt eine spezielle Werkstatt bauen lassen. Sie heißt „ChrisMida“, am Mittwoch war feierliche Eröffnung.

In der ChrisMida, benannt nach St. Christophorus und dem mythischen König Midas, sollen Mädchen und Jungen mit Materialien wie Kreide, Öl, Tinte, aber auch Werkstoffen und Werkzeugen experimentieren.Es sei wichtig, dass Kinder selbst die Erfahrungen damit machen und nicht die Eltern alles erklärten, unterstrich Leiterin Rosa Elia. Selbst etwas tun, selbst kreativ sein und so fürs Leben lernen – das sei wichtig, um eine besondere Persönlichkeit zu werden, erklärte auch Dechant Thomas Hoffmann: „ChrisMida ist ein Raum, in dem man etwas versuchen und ausprobieren kann.“

Insgesamt 220.000 Euro kostete das Projekt, 90.000 Euro davon gab die Stadt, genauso viel zahlt sie für in den laufenden Betrieb. Es sei gut angelegtes Geld, so Bürgermeister Ingolf Viereck. „In der ChrisMida bekommen Kinder das Rüstzeug für ihren weiteren Lebensweg“, ist er überzeugt. Stadträtin Iris Bothe verglich das dunkelrote Haus auf dem Gelände von St. Christophorus mit Pippi Langstrumpf. Die Figur der schwedischen Autorin Astrid Lindgren war durch ihre unkonventionelle Art Heldin für Generationen von Kindern. Anders sein, kreativ oder neugierig sein – Pippi zeige, dass dies nicht schlecht, sondern schön und wichtig sei. Kinder sollten genügend Raum bekommen, um eigene Erfahrungen zu machen. „Ein Kind weiß am besten, was es braucht“, so Iris Bothe.

Ab Donnerstag beginnen im Familienzentrum die ChrisMida-Days: Kinder können dort kreativ sein, die Ergebnisse sind im Oktober in einer Ausstellung zu sehen.

Von Sylvia Telge

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