Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 16 ° Regenschauer

Navigation:
Carolin Kebekus: „Münchner verstehen mich nicht“

Wolfsburg Carolin Kebekus: „Münchner verstehen mich nicht“

Wolfsburg. Gut möglich, dass sich ein oder zwei Besucher am Mittwochabend im CongressPark vor Lachen eingepinkelt haben. Aber das hätte auch bloß zum Humor von Carolin Kebekus gepasst, der häufig unter der Gürtellinie stattfindet. 2000 Besuchern bejubelten im ausverkauften Haus das Programm „Alpha-Pussy“.

Voriger Artikel
Verschiebung der Freibad-Saison möglich
Nächster Artikel
Kneipenfestival: 16 Bands rocken bis in die Nacht

Star-Komikerin im CongressPark: Carolin Kebekus trug ein Guns‘n‘Roses-Shirt - denn sie steht auf Rockmusik und nicht auf Schlager.

Quelle: Gero Gerewitz

Der Gag an der 36-Jährigen ist, dass ihre Geschichten so nah am Leben sind. Ob‘s einem gefällt oder nicht, man erkennt sich wieder. Etwa bei Sauf-Anekdoten („Ich bin einfach unheimlich gerne betrunken“), dem Übermut am Abend und den lautstarken Auswirkungen von Bierkonsum am nächsten Morgen.

Beim Thema Feiern blühte die Kölnerin ohnehin auf. Also beim richtigen Feiern, nicht wie heute üblich mit Schlager-Musik. Im Guns‘n‘Roses-Shirt stand sie auf der Bühne, regte sich so sehr über Schlager auf („Was für eine Party will man dazu feiern?“), dass sie ihren Mikrofonständer umhaute. Und der aktuelle Gute-Laune-Star erst: „Helene Fischer ist der Teufel, und ihr müsst es begreifen.“

Immer wieder suchte sie den Kontakt zum Wolfsburger Publikum. Sie fragte nach dem Musikgeschmack der Besucher und wollte wissen, welche Disco in der Stadt am schäbigsten ist - nach der Antwort baute sie das „Moonlight“ in die Show ein.

Es ging um Langeweile nach dem Tod, Pornos und schweigsame Exhibitionisten. Wer Kebekus kennt, weiß aber, dass sie nicht nur assig oder witzig, sondern durchaus auch politisch sein kann. So bekamen AfD, Pegida, Innenminister Thomas de Maizière und der Islamische Staat ihr Fett weg. Und die Münchner: „Ich habe das Gefühl, die verstehen mich nicht richtig.“ So wussten die Bayern nicht, was ein Wegbier ist. Hier in Niedersachsen ist das anders, deswegen konnte Carolin Kebekus nach dem umjubelten Auftritt im CongressPark auch ganz sicher noch eines trinken.

kn

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadt Wolfsburg
VW-Promi-Fahrsicherheitstraining

Was halten Sie von einem Handy-Warnsystem für Bürger?

Kommunalwahl in Wolfsburg am 11. September 2016

Am 11. September sind die Wolfsburger aufgerufen, über die Zukunft ihrer Stadt zu entscheiden. mehr

Hier ist tierisch was los! Die WAZ hat eine neue Serie gestartet: „Mein Haustier“. Wer seinen Liebling gern in der Zeitung vorstellen möchte, hat jetzt die Gelegenheit dazu. mehr

Wolfsburg Plus - Das Wirtschaftsmagazin für Wolfsburg. Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe: Auf der Waagschale! Über den schwierigen Prozess der Unternehmensbewertung. mehr