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Stadt Wolfsburg Carolin Kebekus: „Münchner verstehen mich nicht“
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Carolin Kebekus: „Münchner verstehen mich nicht“
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11:00 15.09.2016
Star-Komikerin im CongressPark: Carolin Kebekus trug ein Guns‘n‘Roses-Shirt - denn sie steht auf Rockmusik und nicht auf Schlager. Quelle: Gero Gerewitz
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Der Gag an der 36-Jährigen ist, dass ihre Geschichten so nah am Leben sind. Ob‘s einem gefällt oder nicht, man erkennt sich wieder. Etwa bei Sauf-Anekdoten („Ich bin einfach unheimlich gerne betrunken“), dem Übermut am Abend und den lautstarken Auswirkungen von Bierkonsum am nächsten Morgen.

Beim Thema Feiern blühte die Kölnerin ohnehin auf. Also beim richtigen Feiern, nicht wie heute üblich mit Schlager-Musik. Im Guns‘n‘Roses-Shirt stand sie auf der Bühne, regte sich so sehr über Schlager auf („Was für eine Party will man dazu feiern?“), dass sie ihren Mikrofonständer umhaute. Und der aktuelle Gute-Laune-Star erst: „Helene Fischer ist der Teufel, und ihr müsst es begreifen.“

Immer wieder suchte sie den Kontakt zum Wolfsburger Publikum. Sie fragte nach dem Musikgeschmack der Besucher und wollte wissen, welche Disco in der Stadt am schäbigsten ist - nach der Antwort baute sie das „Moonlight“ in die Show ein.

Es ging um Langeweile nach dem Tod, Pornos und schweigsame Exhibitionisten. Wer Kebekus kennt, weiß aber, dass sie nicht nur assig oder witzig, sondern durchaus auch politisch sein kann. So bekamen AfD, Pegida, Innenminister Thomas de Maizière und der Islamische Staat ihr Fett weg. Und die Münchner: „Ich habe das Gefühl, die verstehen mich nicht richtig.“ So wussten die Bayern nicht, was ein Wegbier ist. Hier in Niedersachsen ist das anders, deswegen konnte Carolin Kebekus nach dem umjubelten Auftritt im CongressPark auch ganz sicher noch eines trinken.

kn

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