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Campo Mediterraneo: Wieder Ärger um Lärmschutzwand

Reislingen Campo Mediterraneo: Wieder Ärger um Lärmschutzwand

Schon wieder Ärger um die Lärmschutzwand im Reislinger Campo Mediterraneo. Anwohner fürchten um ihre Gärten. Zuerst schimpften Anwohner über die alte Wand, die als Schallschutz zu niedrig war. Nach Klage und Gerichtsurteil kam nun eine neue, um 60 Zentimeter höhere Konstruktion. Die sorgt jetzt für neuen Unmut.

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Ärger um die neue Lärmschutzwand: Das Ehepaar Monello befürchtet Schlimmes.

Quelle: Roland Hermstein

Die Bauarbeiten an der sogenannten Gabionenwand laufen seit Monaten. Es entstand eine Metallkonstruktion, die mit Steinen gefüllt ist. Dahinter verläuft zurzeit ein rund 1,50 Meter breiter Weg, der nicht von der Zollstraße sichtbar ist und mit Mutterboden aufgefüllt ist. Er grenzt direkt an die Grundstücke der Anwohner in der Via Turano. Kein Zaun, keine Mauer trennt ihn von den Hängen der Privatgrundstücke. Das sorgt für ein Problem: „Wenn es regnet - und in Deutschland regnet es oft - rutscht der Boden ab“, schimpft Monika Monello.

Die Stadt beschwichtigt, das werde nicht passieren, „die Böschung wurde bautechnisch verdichtet“, sagt Pressesprecher Ralf Schmidt.

Monika Monello hat am Ende ihres Grundstücks einen mit Blumen bepflanzten Hang. Die alte Lärmschutzwand grenzte direkt an den Hang, nun kam die neue Konstruktion, die 60 Zentimeter höher ist und nicht direkt angrenzt. Parallel zur Zollstraße verläuft zurzeit ein schmaler Weg, der aus Mutterboden besteht und an allen Grundstücken vorbeiführt. Darüber könne jeder in die Gärten kommen - auch Diebe oder Einbrecher, befürchtet Monello.

Ein durchgängiger Weg für Wartungsarbeiten sei nicht vorgesehen, versichert die Stadt, lediglich ein 80 Zentimeter breiter Zugang am südlichen Ende der Anlage mit einer Treppenanlage. „Am nördlichen Ende ist außerhalb der Grundstücke ebenfalls eine Treppenanlage vorgesehen“, so Schmidt.

Trotzdem - Monika und Vincenzo Monello befürchten Schlimmes für ihren Garten. Denn ihr Gärtner erwartet, dass bei Regen die Erde vom Weg direkt den Hang hinunter geschwemmt wird. Die Monellos haben nahe ihres Hanges einen Teich mit Zulauf gebaut. „Den müssen wir versetzen, wenn das hier so bleibt“, sagt die Reislingerin. Eigentlich wollte sie ihren Garten schön gestalten. Aber das sei nun vorbei: „Man hat mir meine Träume genommen...“

syt

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