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Bußgeld-Mauschelei: Stadt greift durch

Wolfsburg Bußgeld-Mauschelei: Stadt greift durch

Die Stadt Wolfsburg will nach den Bußgeld-Mauscheleien im eigenen Ordnungsamt mit aller Härte gegen die betroffenen Mitarbeiter vorgehen. Die Verwaltung hat Strafanzeige erstattet - und will die Schuldigen rausschmeißen.

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Quelle: Sebastian Bisch

Mehrere Mitarbeiter der städtischen Bußgeldstelle hatten eigene Verfahren mit Knöllchen oder Bußgeldern schlichtweg aus dem System gelöscht, nachdem sie selbst falsch geparkt hatten (WAZ berichtete exklusiv). Was Außenstehende als Stück aus dem Tollhaus empfinden, trieb den Verantwortlichen im Rathaus offensichtlich die Zornesröte ins Gesicht. „So etwas dulden wir unter keinen Umständen“, sprach Oberbürgermeister Klaus Mohrs gestern gegenüber der WAZ Klartext. Man habe die Vorgänge intensiv geprüft und festgestellt, dass es sich tatsächlich um Fälle einzelner Mitarbeiter handle, hinter dem kein System gesteckt habe.

Die Schuldigen müssen vermutlich mit drastischen Konsequenzen rechnen. Die Verwaltung hat nach WAZ-Informationen Strafanzeige erstattet. Unterschlagung, Untreue, Vorteilnahme - ob und welche mögliche strafrechtliche Relevanz in den Vorgängen stecke, müsse nun geprüft werden, sagt Polizeisprecher Sven-Marco Claus. Karriere im Rathaus werden die Betroffenen nicht mehr machen. Angestellten drohe die Entlassung, Beamten das Disziplinarverfahren, so Mohrs - zudem prüfe man Regressforderungen.

fra

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