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Busfahrer hatte minutenlang Handy am Ohr

Wolfsburg Busfahrer hatte minutenlang Handy am Ohr

Wolfsburg. Günter Hönig staunte nicht schlecht: Minutenlang manövrierte ein Busfahrer die Linie 201 am Dienstagabend einhändig durch die Stadt - mit der anderen Hand hielt er das Handy ans Ohr. Das kann es nicht sein, sagt auch die WVG und will nun mit dem zuständigen Subunternehmer ein ernstes Wort reden.

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Linienbus unterwegs: Ein Fahrer telefonierte minutenlang ungeniert mit dem Handy.

Quelle: Archiv

Günter Hönig fuhr am Dienstag gegen 19 Uhr mit der Linie 201 in die Stadt, ab der Haltestelle Nordkopf blieb ihm dann die Spucke weg: „Der Fahrer begann ganz ungeniert, lautstark mit dem Handy zu telefonieren.“ Während der Fahrt, wohlgemerkt - rein in den Verkehr, die lange Linkskurve Richtung Berliner Brücke, raus zur nächsten Haltestelle, alles mit einer Hand. „Ich saß zwar direkt hinter dem Fahrer, war aber zu baff, um ihn anzusprechen“, so der 64-Jährige.

Das tat stattdessen eine junge Frau an der Haltestelle Autostadt, der die Sache auch nicht geheuer war. Hönig: „Der Fahrer zeigte kein Einsehen: Er habe Wichtiges mit einem Kollegen zu besprechen.“

Der Vorfall stößt auch der WVG sauer auf. Sprecherin Carolin Hoppe: „Dass es Gesprächsbedarf mit dem Subunternehmer gibt, liegt auf der Hand.“ Nicht nur, dass die Straßenverkehrsordnung Handytelefonate ohne Freisprecheinrichtung für jeden Autofahrer und damit auch Busfahrer untersagt: „Wir wiesen auch explizit darauf hin.“ Und: Sollte es tatsächlich Kommunikationsbedarf zwischen Fahrer und Zentrale geben, sei dafür der in den Bussen installierte Sprechfunk da.

fra

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