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Stadt Wolfsburg Burger-King-Skandal in Süddeutschland: Auch in Wolfsburg weniger Hamburger verkauft
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Burger-King-Skandal in Süddeutschland: Auch in Wolfsburg weniger Hamburger verkauft
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00:27 24.05.2014
Setzt auf intensive Kontrollen: Sauberkeit hat in der Burger-King-Filiale von Lahsen Feddoul oberste Priorität. Quelle: Hermstein (2)
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Feddoul hat über 20 Filialen in Deutschland, ist seit über 30 Jahren bei Burger King. Er bestätigt, dass der Fernseh-Bericht spürbare Folgen hat: „Klar, wir haben einen Rückgang im Umsatz bemerkt - das ist auch an uns nicht vorbeigegangen.“ Was die Reportage in den Filialen der „Yi-Ko Holding“ aufgedeckt habe, sei nicht schön gewesen.

„Aber man kann nicht alle Franchise-Nehmer über einen Kamm scheren“, betont Feddoul. Bezirksleiter, Filialleiter und Mitarbeiter würden die Kontrollen sehr genau nehmen. „Und mein Job ist auch nicht nur hinter dem Schreibtisch, ich bin selbst oft in den Filialen“, erzählt Feddoul. „Sauberkeit hört nicht dort auf, wo die Gäste nichts sehen.“

Um das Vertrauen der Kunden zurückzugewinnen, setzt Burger King jetzt auf externe Kontrollen, die der TÜV Süd durchführen soll. In einigen Restaurants öffnen auch die Küchen, damit die Gäste sich ein Bild vor Ort machen können. Das wird auch in Wolfsburg passieren. Feddoul sieht die geplanten Kontrollen als positiv und hilfreich.

Auch miese Arbeitsbedingungen und geringe Bezahlung waren Punkte, die die Reportage in den Mittelpunkt rückte. In seinen Filialen würden alle Mitarbeiter nach Tarif bezahlt, betont Feddoul. „Gerade in Wolfsburg haben wir viele Mitarbeiter, die schon sehr lange dabei sind“, sagt er.

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