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Bulli-Festival: Das Automuseum zeigt seltene Modelle

Freier Eintritt für Festival-Teilnehmer Bulli-Festival: Das Automuseum zeigt seltene Modelle

Das VW-Automuseum an der Dieselstraße ist ein Geheimtipp für Bulli-Freunde: Vom ersten Prototypen bis zum High-End-Showcar – hier gibt es viele Schätze zu entdecken.

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Automuseum: 15 Bullis gibt es an der Dieselstraße zu sehen, darunter der Amarok-Vorläufer (o.) – das Magma Pick Up.

Quelle: Sebastian Bisch

Wolfsburg. Nicht nur die Autostadt, auch das VW-Automuseum an der Dieselstraße bietet den Teilnehmern des Bulli-Summer-Festivals freien Eintritt an. Und für wahre Bulli-Freunde gibt es in der Sammlung echte Schätze zu entdecken.

„In unserer Sammlung stehen rund 15 Bullis vom T1 bis zum T3“, sagt Eberhard Kittler, Vorstand der Stiftung Automuseum Volkswagen. Darunter einer von 50 gebauten Prototypen aus dem Jahr 1949 – der spätere Serien-T1 ist deutlich erkennbar. Eine Augenweide ist auch der T1 Samba (1962): „Er hieß eigentlich Achtsitzer Luxusmodell“, erklärt Kittler. „Später hat sich der Name Samba eingebürgert.“ Sein Samba ist übrigens der einmillionste T1.

Eberhard Kittler

Eberhard Kittler: Vorstand der Stiftung Automuseum.

Quelle: Sebastian Bisch

Kurios ist ein ganz besonderes Cabrio: der „Open Air“ T2 von 1973: „Den hat man damals für die TV-Sendung ’Ein Platz an der Sonne’ aufgeschnitten“, berichtete Museumsleiter Kittler. Cool, aber nicht wirklich stabil. Stabiler und nicht weniger cool ist der T2 Allrad: eine reine Spaßentwicklung und der Vorläufer des späteren T3 syncro. Gleich daneben steht der T2 Camper: „Mit so einem bin ich damals in den 70ern zu viert mit der Familie in den Urlaub gefahren“, erinnert sich Eberhard Kittler. „Ein tolles Auto – und heute immer noch beliebt.“

Aus dem Bulli wir der Transporter

Aus dem Bulli wir der Transporter.

Quelle: Sebastian Bisch
Viele Bullis gehören zur Sammlung

Viele Bullis gehören zur Sammlung.

Quelle: Sebastian Bisch

Weitblick bewiesen die VW-Ingenieure 1972 mit dem T2 „Gasturbine“ – ein Bulli mit Gasantrieb. „Er nimmt alles“, betont Kittler. „Aber säuft wie ein Loch. Er hat sich nicht durchgesetzt.“ Spektakulär ist der T3 syncro „Magma“ Doppelkabine (1987) – ein cooler Pick Up, dessen Grundidee später im Amarok verwirklicht wurde. Apropos T3: Feuchte Augen dürften Fans beim Anblick des 2500. Multivans der Limited Last Edition bekommen – das letzte Fahrzeug der Baureihe (1991). Ein weiteres Highlight gleich gegenüber: der Traveller Jet von 1979 mit Klimaanlage, Fernseher, Ledersitzen und – damals sensationell – Faxgerät. Ein Paradies für Bullifans, das Automuseum.

Von Carsten Bischof

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